Nationalspieler des VfB Stuttgart Das sagt Maximilian Mittelstädt über den Transferwahnsinn

Maximilian Mittelstädt vom VfB Stuttgart befindet sich zurzeit im Kreis der Nationalmannschaft, um sich auf die ersten WM-Qualifikationsspiele vorzubereiten. Foto: imago/Schüler

Der Deadline Day hat auch den VfB-Profi in seinen Bann gezogen. Der 28-Jährige hat die Entwicklungen verfolgt – und nun auch mit Nick Woltemade gesprochen.

Sport: Carlos Ubina (cu)

Auch Maximilian Mittelstädt hat den sogenannten Deadline Day mit dem ganzen Wechselwahnsinn verfolgt – und zwar intensiv, wie der Fußball-Nationalspieler des VfB Stuttgart in Herzogenaurach bestätigt hat. „Kurz vor Transferschluss wird es nicht nur spannend und hitzig, sondern da werden noch Ablösesummen bezahlt, die man zu Beginn der Wechselzeit sicher nicht bezahlt hätte“, sagt der Außenverteidiger, der natürlich darauf schaute, was sein Club noch machte.

 

„Klar hatte ich die Hoffnung, dass die Verantwortlichen noch einen Stürmer verpflichten. Es ist ja kein Geheimnis, dass wir da für drei Wettbewerbe noch Alternativen gebraucht hätten“, sagt Mittelstädt. Für die Mittelstürmerposition stünden nur Ermedin Demirovic und der aktuell verletzte Deniz Undav zur Verfügung. An der Qualität der beiden lässt der 28-Jährige aber keinen Zweifel. „Ermedin Demirovic hat mehrfach bewiesen, dass er in einer Saison 15 Tore erzielen kann. Mit ihm sind wir also sehr gut aufgestellt. Dennoch hätte uns ein weiterer Mittelstürmer wohl noch gut getan“, sagt Mittelstädt, der auch Undav mit seiner Unberechenbarkeit schätzt.

Der VfB hat für die Offensive in Bilal El Khannouss und Badredine Bouanani kurz vor dem Ende der Transferzeit noch zwei Spieler unter Vertrag genommen. Eine dritte Verpflichtung (Hyeon-Gyu Oh) scheiterte kurzfristig.

Als schmerzlich bezeichnet Mittelstädt den Abgang von Nick Woltemade, sportlich wie menschlich. Bei der Nationalmannschaft haben sie sich getroffen und ausgetauscht. „Es ging alles sehr schnell, da blieb nicht viel Zeit für eine Verabschiedung“, sagt der Linksverteidiger. Und: „Nun wünschen wir ihm alles Gute für seine Entwicklung bei Newcastle United in der Premier League.“

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