Anzeige Nebenjob? Lebensretter:in! Wie man Erste-Hilfe-Trainer:in werden kann

Bei den Johannitern bekommt man einen Nebenjob, der Leben rettet. Foto: Johanniter
Bei den Johannitern bekommt man einen Nebenjob, der Leben rettet. Foto: Johanniter

Ein Nebenjob, der Leben rettet: Wer sich von den Johannitern als Trainer:in für Erste-Hilfe-Kurse ausbilden lässt, kann für seine Mitmenschen zum Schutzengel werden. Und die Ausbildung, die wird sogar bezahlt!

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Stuttgart – Hände hoch, wer sich noch an seinen Erste-Hilfe-Kurs erinnern kann. Also wirklich, wirklich erinnern kann und sogar noch das beherrscht, was damals gelehrt wurde. War ja schon alles sehr wichtig, aber bei den meisten von uns wahrscheinlich schon sehr lange her, circa Führerscheinprüfung. Denn so wertvoll ein solcher Kurs ist: Vieles gerät mit der Zeit wieder vergessen – obwohl das Absolvieren des Kurses gesetzlich vorgeschrieben ist.

Grundwissen, das Leben rettet

Wie geht sie jetzt noch mal, die richtige Mund-zu-Mund-Beatmung? Wie führt man sie aus, eine Herz-Lungen-Wiederbelebung? Welcher Takt ist jetzt noch mal der richtige? Grundwissen, das jeder von uns fest verankert haben sollte, aber wahrscheinlich mittlerweile reichlich eingerostet ist. Und letzten Endes Leben retten kann.

Was sich zu oder neben einer Auffrischung anbietet, ist deswegen ein Nebenjob der etwas anderen, wertvollen Art: Wer sich als Erste-Hilfe-Trainer:in ausbilden lässt, frischt sein Grundwissen auf und kann es gleich noch an andere weitergeben. Klassische Win-Win-Situation – und laut der Hilfsorganisation Johanniter für fast jeden machbar. Grundvoraussetzung für die Ausbildung: „Gern unter Menschen zu sein und sich gut ausdrücken zu können, das Interesse an medizinischen Themen und die Lust, sich regelmäßig weiterzubilden“, so bringt es Christine Hager, Ausbildungsleitung bei den Johannitern in Stuttgart, auf den Punkt.

Die Johanniter übernehmen alle Kosten

Während der Ausbildungsphase werden die notwendigen Lernfelder aus Fachwissen und Pädagogik unterrichtet, aufgeteilt in 129 Unterrichtseinheiten ab, die gänzlich von den Johannitern bezahlt werden. „Wenn man richtig Gas gibt“, so Christine Hager weiter, „kann innerhalb von zwei Monaten die Ausbildung abgeschlossen werden und man den ersten Kurs selbstständig leiten.“ Die Ausbildung dürfe aber auch bis zu einem Jahr dauern, ergänzt sie.

Das hat viele schöne Effekte, auch über das Wohl der Gesellschaft hinaus. „Der Vorteil an der Trainer-Tätigkeit ist, dass das erlangte Wissen einen, auch außerhalb der Kurse, weiterbringt“, meint die Erste-Hilfe-Expertin. „Man lernt viel über Rhetorik, Präsentieren und Moderieren, was die persönlichen Soft-Skills verbessert und ausbaut.“ Ah, Soft-Skills. Das Zauberwort jeder Bewerbung.

Darüber hinaus werden die persönliche Organisation wie natürlich die Eigenverantwortlichkeit werden gestärkt, „weil die Erste-Hilfe-Trainer der Johanniter im Grunde genommen ihre eigenen Chefs sind und ganz eigenständig ihre Erste-Hilfe-Kurse leiten.“ Punkten kann die Tätigkeit mit flexibler Zeiteinteilung, alles andere wäre natürlich nicht zeitgemäß. „So habe ich einige Studenten im Team, aber auch Sporttrainer oder andere Freiberufler, die sich durch die Kurse ein zweites Standbein aufbauen“, hören wir von Christine Hager.

Aktive Mitgestaltung der Gesellschaft

Der Nebenjob hört natürlich nicht beim Erste-Hilfe-Training aus: Wer möchte, kann die Arbeit als Leiter nach oben verwenden: Pädagogische Fortbildungen oder die Weiterbildung zu Fachdozent:innen oder Lehrbeauftragte sind jederzeit möglich. Zudem stehen Sonderformen wie Erste Hilfe am Kind oder Outdoor-Erste-Hilfe auf dem Kursprogramm. Je nach Lebenslage und Qualifkationen: Möglichkeiten gibt es bei den Johannitern jede Menge. Vor allem gehe es aber eben um sinnstiftende Nebenjobs, die das aktive Mitgestalten der Gesellschaft ermöglichen. Nach einer turbulenten und schwierigen Zeit wie dieser ist das für viele attraktiver und interessanter denn je. „Es ist ein Job, der auch andere Menschen dazu motiviert, aktiv Erste-Hilfe zu leisten. Ängste nimmt und die Zivilcourage stärkt. Zusammengefasst: Bei uns bekommst du einen Nebenjob, der Leben rettet“, so sagt Christine Hager abschließend. Wurde dein Interesse geweckt? Dann melde dich ganz einfach bei Christine Hager! Du erreichst sie unter 0711/136789-20 oder ausbildung.stuttgart@johanniter.de. Mehr erfährst du hier: www.johanniter.de/nebenjob-lebensretter.




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