Neckarfantasien in Bad Cannstatt Ruhe am Industriehafen

Von Julia Bayer 

Adrienne Braun

Ihr Erstlingwerk hat Harald Schmid „ungelesen für gut befunden“, wie der Entertainer auf dem Buchrücken zitiert wird. Und sicher hätte dem gebürtigen Schwaben Adrienne Brauns zweites Werk „Mittendrin und außen vor: Stuttgarts stille Ecken“ auch gut gefallen. Die Gäste der Kulturparty auf dem Theaterschiff belohnten die Lesung der Kolumnistin der Stuttgarter Zeitung jedenfalls mit großem Applaus. In ihrem Buch schreibt die gebürtige Hessin über Orte der Ruhe in der großen Stadt, die einen mit Menschenmassen, Stau und Großbaustellen schon mal an den Rand des Nervenzusammenbruchs treiben kann – eindrücklich beschrieben in ihrem Einleitungskapitel, das bei einigen Besuchern verständnisvollen Nicken auslöste.

Die StZ-Kolumnistin Adrienne Braun liest aus ihrem Zweitling. Foto: LG/Kovalenko

Im Kapitel über den Stuttgarter Hafen mit dem Titel „Karpfen und Brachsen“ beschreibt Adrienne Braun, wie sie sich an einem Wochenende am Hafen direkt am Wasser niederlässt. „Es ist wie ausgestorben“, beschreibt sie die Szene. Es weht eine Leichte Brise und „mit etwas Fantasie riecht es sogar nach Meer“. Nachmachen erlaubt!

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