Netflix, Amazon Prime, Disney+ Hier kann man die Oscar-Filme sehen

Eine Hommage ans alte Hollywood: Amanda Seyfried und Gary Oldman in „Mank“. Foto: dpa/Netflix
Eine Hommage ans alte Hollywood: Amanda Seyfried und Gary Oldman in „Mank“. Foto: dpa/Netflix

Selten waren die Oscar-Filme so wenig bekannt wie in diesem Jahr. Grund genug, sie jetzt noch zu gucken. Diese Oscar-Filme laufen in Deutschland auf den Streaming-Plattformen.

Digital Unit : Theresa Schäfer (the)
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Los Angeles - Die Oscars sind vergeben, doch selten waren die ausgezeichneten Filme so unbekannt wie in diesem Jahr. Die Coronapandemie ist schuld daran, dass die meisten Streifen nie im Kino gelaufen sind, sondern direkt auf Streaming-Plattformen wie Netflix, Amazon Prime oder Disney Plus kamen. Die „New York Times“ hat herausgefunden, dass die in der Kategorie „Bester Film“ nominierten Produktionen so unbekannt sind wie noch nie.

Dabei sind echte Meisterwerke dabei, die sich definitiv lohnen. Welche Oscar-Filme in Deutschland wo gestreamt werden, erfahren Sie hier:

Mank

Die Hommage an das alte Hollywood läuft bei Netflix. Der Schwarz-Weiß-Film über den „Citizen Kane“-Drehbuchautoren Herman Mankiewicz war für zehn Oscars nominiert (unter anderem als „Bester Film“) und hat ihn in zwei Kategorien auch geholt: Kamera und Produktionsdesign. In den Hauptrollen spielen Gary Oldman, Amanda Seyfried und Lilly Collins.

Ma Rainey’s Black Bottom

Der Film über die „Mutter des Blues“ Gertrude „Ma“ Rainey läuft bei Netflix. Für den Musikfilm war Viola Davis als beste Hauptdarstellerin nominiert, Chadwick Boseman war posthum für einen Oscar nominiert. Bekommen hat der Streifen zwei Oscars: In den Kategorien Kostümdesign und Make-up/Frisur.

Soul

Der Pixar-Trickfilm läuft bei Disney+. Der Streifen von Regisseur Pete Docter begibt sich mit philosophischen Fragen in die New Yorker Jazz-Szene und in die Seelenwelt. Er bekam den Oscar in der Kategorie „Best Animated Film“.

Sound of Metal

Das Filmdrama über einen Schlagzeuger, der sein Gehör verliert, läuft bei Amazon Prime. Es war auch in der Kategorie „Bester Film“ nominiert, musste sich dort aber „Nomadland“ geschlagen geben. Den Oscar bekam der Film von Darius Marder in der Kategorie „Bester Ton“.

Two Distant Strangers

Der halbstündige Spielfilm über Polizeigewalt und Rassismus läuft bei Netflix. Er gewann den Oscar in der Sparte „Bester Kurzfilm“. US-Rapper Joey Badass spielt darin einen Mann, der in einer Zeitschleife feststeckt und täglich neu von einem Polizisten getötet wird.

My Octopus Teacher

Die lehrreiche Dokumentation über die Beziehung eines Tauchers zu einem Tintenfisch läuft bei Netflix. Der Beitrag von Pippa Ehrlich, James Reed und Craig Foster wurde in der Kategorie „Bester Dokumentarfilm“ ausgezeichnet.

If Anything Happens I Love You

Der Zeichentrick-Kurzfilm läuft bei Netflix. Er hat den Oscar für den besten animierten Kurzfilm gewonnen. In dem Film von Will McCormack und Michael Govier geht es um ein Elternpaar, das nach dem Tod seiner Tochter bei einem Schulmassaker weiterleben muss.

Der Oscar-Gewinner, „Nomadland“ von Regisseurin Chloé Zhao, der in den Königsdisziplinen bester Film, beste Regie, beste Hauptdarstellerin abräumte, ist leider bei keinem Streamingdienst zu sehen.

Noch mehr Oscar-Anwärter, die aber leer ausgingen:

Hillbilly-Elegie: zu sehen bei Netflix

The Trial of the Chicago Seven: zu sehen bei Netflix

Borat 2: zu sehen bei Amazon Prime

One Night in Miami: zu sehen bei Amazon Prime

Neues aus der Welt: zu sehen bei Netflix

Wolfwalkers: zu sehen bei AppleTV+

Shaun, das Schaf – Ufo-Alarm: zu sehen bei Amazon Prime Video

Onward: keine halben Sachen: zu sehen bei Disney+

Die bunte Seite des Mondes: zu sehen bei Netflix




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