Netzreaktionen zur Türkei "Jetzt droht Diktatur"

Bei dem Umsturzversuch in der Türkei sind beinahe 200 Menschen getötet worden. Foto: EPA
Bei dem Umsturzversuch in der Türkei sind beinahe 200 Menschen getötet worden. Foto: EPA

Nach dem Putschversuch in der Türkei gehen die Meinungen in sozialen Netzwerken auseinander. Während einige das Scheitern begrüßen, sorgen sich andere vor einem weiteren Machtausbau durch Erdogan.

Böblingen: Rebecca Baumann (rmu)
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Stuttgart - Nach dem Putschversuch in der Türkei laufen die Ermittlungen auf Hochtouren. Klar ist: Die Zahl der dabei getöteten Menschen ist auf fast 200 gestiegen.

Bei den Kämpfen seien 41 Polizisten, zwei Soldaten, 47 Zivilisten und 104 Verschwörer ums Leben gekommen, sagte der neu ernannte kommissarische Generalstabschef Umit Dundar. Es seien vor allem Offiziere der Luftwaffe, der Militärpolizei und der Panzerverbände am Putschversuch beteiligt gewesen.

Im Internet äußern sich viele Nutzer über die Ereignisse der Nacht. Gerade offizielle Stimmen begrüßen das Scheitern des Putsches. Wer Erdogan aus seinem Amt vertreiben wolle, solle das über Wahlen erreichen, twitterte etwa Cem Özdemir.

 

Es finden sich aber auch zahlreiche kritische Stimmen, hauptsächlich von Privatpersonen, die einen Umsturz in der Türkei begrüßt hätten.

 

Andere vermuten Erdogan hinter dem Umsturzversuch. Sie befürchten, er könnte seine Machtbasis nun noch mehr ausbauen.

 




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