In den Build-A-Bear Workshops wird Einkaufen zum Event. Denn man bekommt kein Kuscheltier von der Stange, stattdessen entsteht der neue Liebling erst direkt vor den Augen der Kunden.
Welches Kind träumt nicht davon, einmal einen Teddybären nach den eigenen Wünschen zu gestalten? Wie groß soll er sein? Welche Farbe und was für ein Fell soll er haben? Braucht er ein bestimmtes Outfit?
In den Build-A-Bear Workshops gibt es keine Kuscheltiere von der Stange, stattdessen wird jedes individuell und zusammen mit dem kleinen oder großen Kunden angefertigt: Dieser sucht sich eine Hülle aus, die wird gemeinsam befüllt. Bei der sogenannten Herzzeremonie kann man den Teddy mit verschiedenen Fähigkeiten ausstatten: Manche lernen das Singen, andere werden mit einem schönen Geruch ausgestattet. Zum Schluss wird das Stofftier zugenäht. Wer will, kann sich dann noch Accessoires aussuchen. Das Ganze dauert etwa 20 Minuten, einen Termin braucht man nicht.
Neue Filialen auf der Königstraße und im Breuninger-Land
Das ist künftig auch in Stuttgart und Sindelfingen möglich. Am 30. Januar, 10 Uhr, eröffnet der Build-A-Bear Workshop zwei neue Filialen, und zwar:
- in Stuttgart, Königstraße 19A
- in Sindelfingen im Breuninger-Land, Tilsiter Straße 15
Zum Eröffnungstag wird vor den beiden neuen Geschäften der rote Teppich ausgerollt, der Eingang mit Luftballons geschmückt und symbolisch eine Schnur durchgeschnitten. Die Veranstaltungen werden von Kindern moderiert, die diese Events bei einem Gewinnspiel gewonnen haben und sich dann gleich den ersten eigenen Teddy nach ihren eigenen individuellen Wünschen gestalten können.
Das Konzept Build-A-Bear entstand 1997 in den USA. In Deutschland gibt es seit Ende 2025 Filialen in Berlin und Frankfurt. Diese hätten seitdem 10.000 Bären verkauft und damit die Erwartungen bei Weitem übertroffen, sagt Christof Sauck, Country Manager in Deutschland. Er ergänzt: „Der Erfolg hat uns gezeigt, dass eine eindeutige Nachfrage besteht, und Stuttgart und Sindelfingen sind strategisch wichtige Regionen mit Kaufkraft und Familien, die zum Konzept passen.“
Gleichzeitig schließe man eine Marktlücke. Denn wegen des Onlinehandels stehe der Einzelhandel unter enormen Druck. Build-A-Bear sei ein Gegenkonzept, die Filialen seien das Herzstück, der Onlinehandel lediglich eine Ergänzung. „Wir bieten ein echtes Erlebnis und echte Emotionen an. Die Kunden kommen nicht nur, um etwas zu kaufen. Die Familien kommen mit ihren Kindern, um vor Ort gemeinsam etwas zu erleben“, sagt Christof Sauck. Künftig soll es auch möglich sein, Kindergeburtstage zu buchen.