Die Bauarbeiten für das neue Hallenbad Leinfelden schreiten voran. Liegen sie auch im Zeit- und Kostenrahmen?
Das neue Hallenbad in Leinfelden wächst in die Höhe. Auf der Baustelle zeichnet sich das Becken schon ab, genauso wie viele Innenwände der unterschiedlichen Ebenen des Bauwerkes. „Man kann schon erkennen, was zukünftig im Bad passiert“, sagte die Hochbauamtsleiterin Tanja Arnold während der jüngsten Sitzung des Technischen Ausschusses. Auch der Sprungturm werde bereits betoniert. Im Februar sollen die Zimmermannsarbeiten beginnen.
Die Bauarbeiten sind bislang im Zeit- und Kostenrahmen. Der Probebetrieb des neuen Hallenbades soll bis zur Jahresmitte 2027 gelingen. Die Fertigstellung der Außenanlagen ist bis Jahresende 2027 geplant. 38,8 Millionen Euro soll das neue Hallenbad kosten. Angesichts der in den vergangenen Monaten geführten Diskussion zur Haushaltslage betonte Arnold, dass es beim Hallenbad jetzt kein Zurück mehr gebe. Vor allem die Technik mache den Bau teuer. Würde allein das Gebäude betrachtet, lägen die Kosten ungefähr bei 15 Millionen Euro. Das weitere Geld werde für die Technik benötigt.
Nicht in diesem Budget enthalten sind die Kosten von rund 8,5 Millionen Euro für die Energiezentrale, die zukünftig das Hallenbad sowie umliegende Gebäude versorgen soll und von den Stadtwerken gebaut wird.