Neubaustrecke Stuttgart-Ulm Tunnelbauer drücken aufs Tempo

Die Baugrube Pfäffenäcker und das Portal Hohenstadt Foto: Arnim Kilgus
Die Baugrube Pfäffenäcker und das Portal Hohenstadt Foto: Arnim Kilgus

Am Stuttgarter Hauptbahnhof mag es stocken, doch bei der Neubaustrecke nach Ulm liegt die Bahn voll im Plan. Beim Steinbühltunnel ist man sogar ein halbes Jahr schneller, sagt die Bahn.

WhatsApp E-Mail LinkedIn Flipboard Pocket Drucken

Hohenstadt - Die Arbeiten in den Tunnels der Neubaustrecke zwischen Stuttgart und Ulm kommen offenbar schneller voran als erwartet. Wie Manfred Leger, der Vorsitzende der Geschäftsführung der DB-Projektgesellschaft bei einer internen Feier im Beisein des DB-Technikvorstands Volker Kefer mitteilte, werde der Durchbruch des Steinbühltunnels am Westportal bereits Ende Oktober erfolgen. Dies sei ein halbes Jahr früher als geplant, heißt es in einer Mitteilung der Projektgesellschaft. „Das ist ein Riesenerfolg“, sagte Leger.

Auch am Boßler geht es schneller

Der Projektleiter Matthias Breidenstein und sein Team hatten im Dezember 2012 mit den vorbereitenden Arbeiten für den Bau des Tunnels begonnen. Der offizielle Tunnelanschlag war am 19. Juli 2013. Der Steinbühltunnel bei Hohenstadt gehört mit einer Länge von 4847 Metern zu den vier großen Tunneln der Schnellbahntrasse zwischen Wendlingen und Ulm. Auch die anderen Tunnelbauten, unter dem Boßler sowie im Albvorland bei Kirchheim und am Albabstieg lägen im Zeitplan, sagte ein Projektsprecher. Alle vier Tunnel seien spätestens zum Jahresende 2019 fertig.

Großauftrag für Leonhard Weiss

Derweil teilte die Bahn mit, dass sich der Baukonzern Leonhard Weiss einen weiteren Großauftrag an der Neubaustrecke gesichert hat. Das Göppinger Unternehmen soll für 40 Millionen Euro einen 3,5 Kilometer langen Abschnitt bei Weilheim/Teck (Kreis Esslingen) erstellen.




Unsere Empfehlung für Sie