Für die geplante Schnellbahntrasse zwischen Wendlingen und Ulm müssen die Steuerzahler tiefer in die Tasche greifen. Grund dafür ist die Inflationsanpassung.

Stuttgart - Für die geplante Neubaustrecke zwischen Wendlingen und Ulm müssen die Steuerzahler tiefer in die Tasche greifen. Nach Angaben der Bauherrin Bahn vom Donnerstag werde in den Büchern eine „rechnerische Inflationsfortschreibung“ auf 3,3 Milliarden Euro ausgewiesen, das sind knapp 400 Millionen Euro mehr als bislang.

Der Bund, der diese Mehrkosten tragen muss, werde kontinuierlich hierüber informiert. Zuvor hatte die „Kontext-Wochenzeitung“ berichtet, dass die bislang auf 2,9 Milliarden Euro kalkulierte Schienenverbindung 370 Millionen Euro teurer würde.