Im Leutenbachtunnel auf der B14 wird die Betriebstechnik erneuert. Die Maßnahme dient der Sicherheit – und bringt Anfang November nächtliche Vollsperrungen mit sich.
Nach dem erfolgreichen Techniktausch im Kappelbergtunnel folgt nun der Leutenbachtunnel auf der B 14 (Rems-Murr-Kreis). Das Landratsamt Rems-Murr-Kreis lässt im November die komplette Leit- und Steuerungstechnik modernisieren. Diese bildet das Herzstück der Tunnelüberwachung – von Verkehrssignalen bis zu Notfall- und Sicherheitseinrichtungen.
Die bestehenden Anlagen stammen aus den Anfangsjahren des Tunnels, teilt die Verkehrsbehörde mit. Ersatzteile seien kaum noch verfügbar, weshalb die Modernisierung laut Landratsamt dringend erforderlich ist. Ziel ist es, die Betriebssicherheit langfristig zu gewährleisten und Störungen im Tunnelbetrieb zu vermeiden.
Nächtliche Sperrungen vom 3. bis zum 7. November
Für die Arbeiten wird der Tunnel von Montag, 3. November, bis Freitag, 7. November, jeweils von 21 bis 5 Uhr, in beiden Fahrtrichtungen voll gesperrt. Tagsüber bleibt er befahrbar. Die Umleitungsstrecken sind ausgeschildert, Verkehrsteilnehmende sollten den Hinweisen vor Ort folgen und etwas mehr Zeit einplanen, heißt es in einer Mitteilung.
Das Landratsamt hat gemeinsam mit Fachfirmen geprüft, ob die Arbeiten auch ohne Sperrung – etwa durch Teilsperrungen oder Arbeiten im Hintergrund – möglich wären.
Die Antwort sei eindeutig ausgefallen: Aufgrund der komplexen Einbindung der zentralen Steuerungs- und Rechnertechnik ist eine Vollsperrung unvermeidlich. Nur so kann die neue Technik sicher installiert und in Betrieb genommen werden.
Arbeiten in den Nachtstunden sollen Verkehr schonen
Die Modernisierung findet bewusst in den verkehrsarmen Nachtstunden statt, um Beeinträchtigungen so gering wie möglich zu halten. Das Landratsamt bittet alle Verkehrsteilnehmenden und Anwohnerinnen und Anwohner um Verständnis für die Einschränkungen.
„Die Arbeiten sind ein wichtiger Schritt, um die Sicherheit und Funktionsfähigkeit des Leutenbachtunnels auch in den kommenden Jahren zuverlässig sicherzustellen“, heißt es abschließend in einer Mitteilung des Landratsamts.