Für die Erweiterung von Google Maps schickt Google wieder Kamera-Autos auf die deutschen Straßen. Auch in der Region Stuttgart werden neue Aufnahmen gemacht.

Digital Desk: Philip Kearney (kea)

Virtuell durch die Innenstadt von Stuttgart spazieren – das ist dank Google Street View problemlos möglich. Die Erweiterung von Google Maps bietet seit 2010 auch in Deutschland die Möglichkeit, (fast) jedes Fleckchen Zivilisation von zu Hause aus mit dem Smartphone oder Laptop zu erkunden. Möglich machen dies umfassende 360-Grad-Aufnahmen.

 

Ein Großteil der Aufnahmen in Deutschland, die derzeit bei Street View zu sehen sind, stammt aus dem Jahr 2023. Da sich seitdem einiges geändert hat – etwa alte Gebäude abgerissen und neue gebaut wurden – schickt Google nun erneut Kamera-Autos durch die Republik.

Google-Autos von Februar bis November im Südwesten unterwegs

Von Februar bis November dieses Jahres sind die Kamera-Autos auch in Baden-Württemberg unterwegs. Das ist der Webseite des Unternehmens zu entnehmen. Demnach werden in diesem Zeitraum alle Stadt- und Landkreise im Südwesten abgefahren – und damit auch Stuttgart und die angrenzenden Kreise. Wann genau die Kamera-Autos wo unterwegs sind, teilt Google nicht mit.

Neben Kamera-Autos setzt Google bei den Aufzeichnungen für Street View auch auf portable Kamerasysteme, die auf dem Rücken getragen werden können, um Aufnahmen in engen Gassen, in unwegsamem Gelände oder an Orten, die nur zu Fuß erreichbar sind, zu machen.

Google Street View: Diese Rechte hat der Bürger

Doch was ist, wenn man nicht möchte, dass beispielsweise das eigene Haus bei Google Maps für jeden zu sehen ist? Die Landesbehörde „Berliner Beauftragte für Datenschutz und Informationsfreiheit“ klärt auf ihrer Webseite über die Rechte von Bürgern auf: „Jeder hat die Möglichkeit, der Erhebung und Veröffentlichung von Bilddaten, welche die Privatsphäre verletzen, zu widersprechen.“ Hierzu zählen demnach Bilder von Personen, Gebäuden, Grundstücken, Autokennzeichen und insbesondere die unverpixelte Darstellung der eigenen Häuserfront.

Wie man der Veröffentlichung der Aufnahmen durch Google Street View widersprechen kann, erfahren Sie in diesem gesonderten Artikel.