Neue Blüten in der Wilhelma Deutschlands schönste Kamelie – In Stuttgart gezüchtet, in Sachsen gekürt

So sieht Deutschlands schönste Kamelienblüte aus, die in der Wilhelma gezüchtet wurde. Foto: Wilhelma/Birger Meierjohann

Überall beginnt es in der Natur zu sprießen und blühen. In der Wilhelma sind es gerade die Magnolien. Doch eine andere Blüte hat große Furore gemacht – welche?

Lokales: Iris Frey (if)

Im sächsischen Pirna hat kürzlich bei der Kamelienblütenschau auch die Wilhelma teilgenommen. Seit 2014 macht sie jährlich mit. Dabei können Besuchende in der bundesweit größten Kamelienausstellung aus über 1000 Blüten abstimmen. Zum dritten Mal nach 2016 und 2023 wurde nun eine Blüte der Sorte „Wilhelma Nr. 20“ als schönste Kamelienblüte Deutschlands ausgezeichnet, wie die Wilhelma mitteilt.

 

Der zoologisch-botanische Garten steht zum sechsten Mal ganz oben auf dem Siegertreppchen. Die Wilhelma pflegt in ihren historischen Gewächshäusern aktuell 80 Sorten der Camellia japonica sowie weitere 27 Arten und Sorten der aus Ostasien stammenden Zierpflanzen, einen Gesamtbestand von 216 Pflanzen. 16 von ihnen stammen noch aus der Zeit von König Wilhelm I. von Württemberg, der 1845 per Schiff 200 Kamelien in seine Residenz in Cannstatt, die heutige Wilhelma, kommen ließ.

Dirk Herkert, Technischer Leiter des Fachbereichs Botanik der Wilhelma erklärt, dass leider die Aufzeichnungen seit der Zeit von König Wilhelm I. nicht vollständig vorhanden seien. Bei einigen Kamelien seien die genaue Sorte und Herkunft daher unbekannt. Darum wurden ihnen Nummern zugeteilt, so auch der Kamelie, die heute als „Wilhelma Nr. 20“ bezeichnet ist, deren Blüte als schönste Deutschlands gilt.

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