Neue Buslinie in Denkendorf Lange Äcker endlich an den ÖPNV angebunden

An der Uhlandstraße werden zwei neue Haltestellen der Linie 121 entstehen und so das Wohngebiet Lange Äcker/Wasserreute an den ÖPNV anbinden Foto: urh

Die neue Buslinie 121 bringt ab 2027 das Wohngebiet Lange Äcker in Denkendorf endlich an den ÖPNV. Das bringt Vorteile für Pendler.

Seit Jahren wünscht sich die Gemeinde eine Anbindung des Wohngebiets Lange Äcker an den öffentlichen Nahverkehr. Mit der neuen Führung der Buslinie 121 wird dies nun Realität. Die Linie verläuft ab Januar 2027 nicht mehr von Neuhausen über Denkendorf, das Körschtal und Sirnau zum Bahnhof Oberesslingen, sondern verkehrt dann zwischen dem neuen S-Bahnhof in Neuhausen, fährt über Denkendorf nach Deizisau und dann weiter zum Bahnhof in Plochingen.

 

Das neue Angebot soll insbesondere für Pendler eine bessere Anbindung bringen. Im Rahmen dieser Anpassung wird nun das Gebiet Lange Äcker am nordöstlichen Ortsrand und damit auch das neue Wohngebiet Wasserreute, das derzeit erschlossen wird, vom Bus angefahren. Fünf neue Haltestellen wird es in Denkendorf geben.

Neue Haltestellen in Denkendorf: Buslinie 121 bringt Veränderungen

Die Strecke verläuft dann aus Richtung Plochingen kommend vom Körschtal, wo beim Gewerbepark ein Halt eingerichtet wird, über die Deizisauer Straße und die Furtstraße, biegt am Rathaus in die Karlstraße ab, wo ebenfalls eine neue Haltestelle geplant ist, dann weiter die Karlstraße hinauf bis zur Kreuzung mit der Hindenburgstraße. Gegenüber der bestehenden Haltestelle wird eine neue Zustiegsmöglichkeit in Richtung Ortsmitte geschaffen. In der Uhlandstraße werden nach den Einmündungen der Straßen Lange Äcker und Mecklenburger Weg zwei neue Haltestellen angelegt. Weiter geht es in die Rechbergstraße, wo ebenfalls eine Haltestelle geplant ist, und dann über die Esslinger Straße ortsauswärts in Richtung Nellingen und Neuhausen. In gegenläufiger Richtung ist an der Infobucht bei der Festhalle ebenfalls eine Haltestelle vorgesehen. Nicht mehr bedient werden die Haltestellen Vogelsangstraße und Weingartstraße. Für den ruhenden Verkehr, also die Parkmöglichkeiten, ergeben sich laut Gemeindeverwaltung keine Änderungen.

Der Bus wird im Stundentakt verkehren. Bereits im vergangenen Sommer hat der Gemeinderat entschieden, dass sich die Kommune mit jährlich bis zu knapp 40 000 Euro beteiligen wird, um das die neue Linienführung und damit die langersehnte Busanbindung des nordöstlichen Ortsteils zu ermöglichen.

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