Neue Displays in Stuttgarts Bahnhöfen Sprechende Fahrgastanzeigen versprechen mehr Durchblick

An Stuttgarter Haltestellen gibt es neue Displays. Foto: Lichtgut/Leif-Hendrik Piechowski
An Stuttgarter Haltestellen gibt es neue Displays. Foto: Lichtgut/Leif-Hendrik Piechowski

Gerade auch für Menschen mit Sehbehinderung sollen die 21 neuen Anzeigetafeln auf Stuttgarter Bahnhöfen eine Hilfe sein. Fahrziele und Abfahrtszeiten werden angesagt.

Lokales: Tom Hörner (hör)

Stuttgart - Mehr Durchblick im öffentlichen Personennahverkehr, gerade auch für Menschen mit Sehbehinderung. Das versprechen neue Displays, die in diesen Tagen in Stuttgarter Bahnhöfen aufgebaut wurden. An insgesamt neun hochfrequentierten Standorten im Stadtgebiet Stuttgart installierte das Tiefbauamt in den vergangenen Tagen zusätzliche digitale Fahrgastinformationsanzeiger.

Infos zu den nächsten Anschlüssen

Die Anzeigetafeln wurden am ­Arnulf-Klett-Platz, am Rotebühlplatz ­sowie an den Bahnhöfen Stuttgart-Vaihingen, Universität, Feuerbach, Nordbahnhof, Bad Cannstatt, Untertürkheim und Obertürkheim montiert. Damit erhalten Fahrgäste künftig zusätzliche Informationen beim Wechsel zwischen der S-Bahn und Regionalbahn mit Bussen und Stadtbahnen.

Akustische Signale wie bei Fußgängerampeln

Beim Drücken auf die gelben Taster werden den Nutzern die ersten vier Fahrziele vorgelesen. Außerdem werden die verbleibenden Minuten bis zur Abfahrtszeit angesagt. Die zusätzlichen Displays bieten damit auch sehbehinderten und blinden Menschen eine barrierefreie Nutzung an. Zum besseren Auffinden senden die Taster zudem ein akustisches Signal, ähnlich wie Fußgängerampeln.

310 000 Euro Gesamtkosten

Die Installation der insgesamt 21 ­Anzeigetafeln hat alles in allem 310 000 Euro gekostet. Die Neuerung wurde mit rund 170 000 Euro durch den Bund und den Verband Region Stuttgart gefördert. Im Bürgerhaushalt 2017 wurde die Idee der zusätzlichen Fahrgastinformationen eingebracht und nun realisiert.




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