Neue EU-Verordnung Land will Soforthilfen für Medizintechnik-Unternehmen

Von red/dpa/lsw 

Medizintechnikunternehmen sollen mit einem Soforthilfeprogramm unterstützt werden. Den Firmen wird bei der Umsetzung einer neuen EU-Verordnung geholfen.

Medizintechnikunternehmen sollen mit Soforthilfeprogrammen unterstützt werden. (Symbolfoto) Foto: picture alliance / dpa
Medizintechnikunternehmen sollen mit Soforthilfeprogrammen unterstützt werden. (Symbolfoto) Foto: picture alliance / dpa

Stuttgart - Mit einem Soforthilfeprogramm will der Südwesten kleinen und mittelgroßen Medizintechnikunternehmen unter die Arme greifen. Ziel sei es, den Firmen bei der Umsetzung einer neuen EU-Verordnung zu helfen, die wesentlich verschärfte Zulassungsbedingungen für Medizinprodukte zur Folge haben werde, sagte ein Sprecher des Wirtschaftsministeriums am Mittwoch. Zuvor hatte die „Schwäbische Zeitung“ (Mittwoch) berichtet.

Soforthilfe von zwei Millionen Euro

Demnach soll die Soforthilfe zwei Millionen Euro umfassen und in drei Etappen an die Landesgesellschaft Biopro Baden-Württemberg - eine Interessenvertretung der Branche im Südwesten - ausgeschüttet werden. Mit dem Geld sollen nach Angaben des Ministeriums vor allem Beratungen zur Umsetzung sowie Plattformen für einen besseren Zugang zu klinischen Studien finanziert werden.