Neue Food Lounge in den Königsbau Passagen „Der Markt ist noch nicht gesättigt“

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Die Food Lounge in den Königsbau Passagen soll das Einkaufscenter attraktiver machen. Das neue Angebot, das 13 verschiedene Gastronomen auf 1200 Quadratmetern versammelt, öffnet am Freitag. Ein Gespräch mit Centermanager Christian Langsdorff.

Freut sich darauf, in der Food Lounge künftig ordentlich schnabulieren zu können: Centermanager Christian Langsdorff Foto: Martin Stollberg
Freut sich darauf, in der Food Lounge künftig ordentlich schnabulieren zu können: Centermanager Christian Langsdorff Foto: Martin Stollberg
Stuttgart – - Am heutigen Freitag eröffnet in den Königsbau Passagen am Schlossplatz eine sogenannte Food Lounge: 13 Gastronomen buhlen künftig auf 1200 Quadratmetern mit Burger, indischer Küche, Crêpes und mehr um hungrige Gäste. Centermanager Christian Langsdorff spricht über den Umbau der Passagen, den er „eine Operation am offenen Herzen“ nennt und über Fehler in der Vergangenheit. Außerdem erklärt er, wieso ein Premium-Döner die perfekte Ergänzung zu den Stilwerk-Möbelhäusern darstellt.
Herr Langsdorff, Kritiker sehen die Königsbau-Passagen als tot an. Sie selbst haben die Umbaumaßnahmen für die Food Lounge als Operation am offenen Herzen bezeichnet. Muss man sich Sorgen machen?
Ganz und gar nicht. Andere würden sich über solche Frequenzen freuen. Die Operation am offenen Herzen war darauf bezogen, dass wir das Center im laufenden Betrieb umgebaut und dabei den Einkaufsbetrieb nicht gestört haben.
Der Umbau hat ein halbes Jahr gedauert und rund zehn Millionen Euro gekostet. Wollen Sie nun mit der Gastronomie einen nicht funktionierenden Mix aus Möbelgeschäften retten?
So kann man das nicht sagen. Vielleicht haben wir es nicht geschafft, die verschiedenen Markenwelten – hier das Stilwerk, dort die Königsbau-Passagen – konsequent zu kommunizieren und so den einen oder anderen abgeschreckt. Damit hat der Umbau nichts zu tun. Es ist normal, dass sich ein Center von Zeit zu Zeit neu positioniert.
Hat Sie deshalb der Betreiber des Objekts, die Firma ECE, im Februar als Problemlöser nach Stuttgart geschickt?
Nein, ich wurde mit Sicherheit nicht als Troubleshooter nach Stuttgart gesandt. Viele der Ideen, die wir jetzt umsetzen, stammen noch von meinem Vorgänger und wurden im Team lange erarbeitet.
Darunter auch die Idee, mit einem Premium-Döner die Premium-Möbelanbieter im Stilwerk zu retten?
Der Premium-Döner ist einer von 13 Gastronomen, die sich jetzt im zweiten Stock der Königsbau-Passagen finden. Mit einem herkömmlichen Döner hat der Anbieter herzlich wenig zu tun. Das ist ein Anbieter aus Düsseldorf mit einem sehr aufwendig ausgebauten Shop, der bestens zu unseren hochwertigen Möbelgeschäften passt.

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