Weil es sicherlich eine lange Schlange geben wird, üben die neuen Mitarbeiter die Abläufe: Momentan gibt es die Berliner Burger nur auf Bestellung. Aber die Eröffnung ist bald.
Die Fans der Berliner Fast Food-Kette Burgermeister sind in Stuttgart auf eine lange Geduldsprobe gestellt worden: Nun scheint es endlich los zu gehen. Die Lichter in dem neuen Lokal am Rotebühlplatz sind an, in der Küche herrscht Betrieb. Trotzdem sitzen noch keine Gäste an den Tischen.
Und das hat einen einfachen Grund: „Wenn wir eröffnen, gibt es immer eine lange Schlange“, erklärt der Unternehmenssprecher Simon Büttner. Die Burger aus Berlin gibt es seit ein paar Tagen erst einmal nur zur Abholung auf Bestellung, damit die neuen Mitarbeiter sich in der Küche einspielen können. Offiziell macht das Lokal am Donnerstag, 27. November, auf. Dass dann Andrang herrschen wird, dafür sorgt das Eröffnungsangebot: Bis Sonntag, 30. November, gibt es auf einen Burger der Wahl 50 Prozent Rabatt – für diejenigen, die den Flyer für die Aktion haben.
Seit Mai steht Burgermeister in Stuttgart in den Startlöchern. Aufgrund einer Nutzungsänderung der Fläche zog sich die Genehmigung für die Inbetriebnahme hin. Laut Baurechtsamt hatte der Bauherr Auflagen bei Lüftung, Barrierefreiheit und Türen wiederholt nicht eingehalten. In den Social Media-Kanälen sei es deshalb „die Frage überhaupt“ gewesen, wann Stuttgart endlich aufmacht, berichtet Simon Büttner.
Burgermeister zeichne sich durch eine eigene Produktion von Pattys und Brötchen aus, erklärt er die Beliebtheit der Kette. Außerdem würden die Burger zu fairen Preisen zwischen fünf und sechs Euro angeboten. Das Unternehmen betreibt aktuell 25 Filialen in Deutschland.