Neue Macbooks und AirPods Was Apple am Abend zeigen will

Bei der Apple-Präsentation am Montagabend stehen neue Macbooks auf dem Programm (Archivbild). Foto: dpa/Michael Kappeler
Bei der Apple-Präsentation am Montagabend stehen neue Macbooks auf dem Programm (Archivbild). Foto: dpa/Michael Kappeler

Nach der iPhone-13-Präsentation im September wird Apple am Montag unter anderem neue Macbooks mit einem schnelleren Prozessor vorstellen.

Digital Unit: Jörg Breithut (jbr)
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Stuttgart - Es ist bereits die zweite Produktschau innerhalb von fünf Wochen: Am Montagabend wird Apple neue Hardware vorstellen und einen Ausblick auf neue Software geben. Auch wenn Apple versucht, die Neuheiten geheim zu halten, sickert im Vorfeld dennoch immer wieder durch, welche neuen Geräte vorgestellt werden.

Auch ein Großteil der Produkte, die am Abend beim „Unleashed“-Event (auf deutsch: Entfesselt) gezeigt werden sollen, ist bereits bekannt. So sollen unter anderem neue Laptops der Macbook-Pro-Reihe gezeigt werden, wie „Bloomberg“ berichtet. Laut dem Bericht soll es zwei neue Modelle geben mit Bildschirmgrößen von 14 und 16 Zoll.

Was bereits beim iPad Pro zum Einsatz kommt, soll nun auch in Laptops eingebaut werden. Apple wird wohl erstmals Macbooks mit Mini-LED-Display ausliefern. Der Unterschied zu den bisherigen Bildschirmen: Anstatt einer Lichtquelle hinter bunten Flüssigkristallen leuchten einzelne Pixel in Form von winzigen Leuchtdioden selbst. Das ermöglicht unter anderem bessere Schwarzwerte, da ein Durchleuchten dunkel geschalteter Pixel verhindert wird.

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Die Macbooks sollen auch mit einem leistungsfähigeren Chip ausgeliefert werden. Die Bezeichnung ist noch unklar. Doch der Name wird sich wohl vom hauseigenen Vorgängerprozessor M1 ableiten, den Apple vor einem Jahr vorgestellt hatte. Vermutlich wird der Chip M1X oder M2 genannt. Mit dem eigenen Chip hatte Apple den Absprung von Intel-Prozessoren eingeleitet. Die Fachpresse zeigte sich beeindruckt von den Leistungstests, dennoch störten sich Apple-Nutzerinnen und -Nutzer an Einschränkungen des M1-Prozessors.

So ist beispielsweise der Arbeitsspeicher auf maximal 16 Gigabyte begrenzt und der Chip betreibt höchstens einen externen Monitor. Auch am Gehäuse der Notebooks soll sich einiges ändern. Berichten zufolge soll die umstrittene Touchbar auf der Tastatur wegfallen und wieder ein HDMI- sowie ein SD-Anschluss eingeführt werden, wie „9to5Mac“ berichtet.

Analysten gehen zudem davon aus, dass Apple die dritte Version seiner In-Ear-Kopfhörer AirPods vorstellen wird, die ähnlich aussehen sollen wie die AirPods Pro, die der Tech-Konzern vor zwei Jahren präsentierte.

Die Keynote wird auch dieses Mal in Form eines vorproduzierten Videos gezeigt, das am Montag von 19 Uhr an unter anderem auf der Apple-Website abrufbar ist. Aufgrund der Coronapandemie verzichtet Apple seit vergangenem Jahr auf Live-Präsentationen mit Medienvertretern im kalifornischen Cupertino.

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