Neue Skateanlage in Ehningen Viel Platz für coole Tricks

Levy und Max testen die Skateanlage mit Bürgermeister Lukas Rosengrün (rechts im Hintergrund). Foto: /Stefanie Schlecht

Der Ehninger Pumptrack und die Skateanlage sind jetzt befahrbar – das Trendsportzentrum soll aber noch weiter wachsen.

Bürgermeister Lukas Rosengrün brachte Freitagnachmittag gleich sein Skateboard mit und wagte selbst einige Schwünge und Moves. Denn am Ehninger Sportgelände Schalkwiese sind seit Donnerstag Pumptrack und Skateanlage offiziell befahrbar. Danach musste er sich eingestehen: „Es geht nicht mehr ganz so gut wie früher.“

 

Voll im Saft stehen dagegen Levy und Max – der eine 13, der andere 14 Jahre jung. Wechselseitig mit Scooter oder per Rad brettern sie über die Rampen und Hindernisse der Skateanlage oder durch die Kurven des Pumptracks.

Bürgermeister Lukas Rosengrün testete die Anlage ausgiebig. /Stefanie Schlecht

Je 600 Quadratmeter groß sind die beiden Sportanlagen. 635 000 Euro hat die Gemeinde Ehningen dafür in die Hand genommen, 230 000 Euro davon steuerte die Region Stuttgart bei.

„Ich bin jeden Tag hier“, sagt Max. Mit dem neuen Angebot sind die beiden Jungs sehr zufrieden, nur ein paar Schattenplätze fehlten noch. „Im Herbst setzen wir Bäume“, gibt Lukas Rosengrün mit Blick auf die dann noch anstehenden Begrünungsarbeiten Entwarnung.

Denn nicht nur dem Gemeindeoberhaupt, sondern ebenso dem Gemeinderat sei es wichtig, dass die Ideen und Anregungen der Kinder und Jugendlichen in die Planungen mit einfließen und sie einen zeitgemäßen Treffpunkt finden. Bei mehreren Beteiligungs-Workshops bekundete der Nachwuchs großes Interesse und bis zu 50 Teilnehmer kamen, um ihre Vorstellungen und Ideen mit einzubringen und die Planungen des neuen Ehninger Trendsportzentrums weiter voranzutreiben.

Die neue Anlage von oben. Bald soll die Anlage noch begrünt werden. /sts

Denn das soll mit Skateanlage und Pumptrack samt barrierefreier Rampe für den Rollstuhlsport und großzügigem Aufenthaltsbereich für alle Beteiligten noch lange nicht abgeschlossen sein. „Wir sind im engen Austausch mit dem TSV Ehningen“, sagt der Schultes mit Blick auf die direkt benachbarten Fußballplätze des größten Vereins im Ort. Gemeinsame Vorschläge für den weiteren Ausbau des Trendsportzentrums ab 2025 sei beispielsweise ein Multifunktionsfeld für Beachvolley- oder Handball. „Immer mit Blick auf die finanzielle Lage“, schränkt der Bürgermeister ein. Letztlich entscheide der Anfang Juni neu gewählte Gemeinderat.

Der Pumptrack und die Skateanlage als Herzstücke des entstehenden Trendsportzentrums aber sind pünktlich zum Sommerferienstart befahrbar. Eine offizielle und große Einweihungsparty ist geplant – aus Termingründen aber erst am 21. September. Dann hat bestimmt auch Bürgermeister Lukas Rosengrün wieder sein Skateboard mit dabei. Ebenfalls nicht fehlen dürfen Levy und Max, die bis zum Ferienende sicher ein paar weitere Tricks in petto haben.

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