Neue Struktur bei „Hilfe für den Nachbarn“ Ein Profi mit Herz

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Die StZ-Autorin Sybille Neth ist die Vertrauensperson zwischen jenen, die geben, und denen, die aus ihrer Not heraus nehmen müssen. Seit 1. Oktober lenkt sie als hauptamtliche Geschäftsführerin die Geschicke der StZ-Aktion.

Sybille Neth ist Ansprechpartnerin für alle, die geben möchten, und für diejenigen, die aus der Not nehmen müssen. Foto: StZ
Sybille Neth ist Ansprechpartnerin für alle, die geben möchten, und für diejenigen, die aus der Not nehmen müssen. Foto: StZ

Stuttgart - Es geschieht nicht oft, dass ein Unternehmen eine neue Position schafft und sich bereits bei der Formulierung des Anforderungsprofils herausstellt, dass man die passende Person für die Aufgabe schon kennt. Im Fall der ersten Geschäftsführerin des Vereins „Hilfe für den Nachbarn“ ist aber exakt dieser glückliche Umstand eingetreten: Sybille Neth heißt die Frau, die seit 1. Oktober als hauptamtliche Geschäftsführerin die Geschicke der StZ-Weihnachtsaktion maßgeblich lenkt. Sie ist diejenige, die im Hintergrund die Fäden zieht und zugleich nach außen das Gesicht des Vereins ist. Als Ansprechpartnerin für die Hilfsorganisationen, mit denen die StZ zusammenarbeitet, ist sie ebenso gefragt wie als Sachwalterin aller Spenden, die von den Leserinnen und Lesern der Stuttgarter Zeitung auf dem Konto von „Hilfe für den Nachbarn“ anlanden. Kurz: Sybille Neth ist die Vertrauensperson zwischen jenen, die geben, und denen, die aus ihrer Not heraus nehmen müssen.

Dabei gründet die 56-jährige Geschäftsführerin ihre neue Tätigkeit auf langjährige Erfahrungen in Sozialwesen und Journalismus. Schon in der Schulzeit engagierte sie sich für Amnesty International, im Studium war es die Mitarbeit im Tübinger Frauenhaus, nach dem Examen die Lehrtätigkeit beim Internationalen Bund für Sozialarbeit. Von 2006 bis 2011 arbeitete sie im Fundraising für Pro Familia in Stuttgart.

Gleichzeitig ist Sybille Neth seit mehr als zwei Jahrzehnten als Journalistin aktiv. Nach dem Volontariat beim „Schwäbischen Tagblatt“ in Tübingen kümmerte sie sich dort um soziale Themen. Seit mehr als drei Jahren ist sie für die Stuttgarter Zeitung tätig. Als Kollegin im Lokalressort hat sie bereits im vorigen Winter für „Hilfe für den Nachbarn“ gearbeitet: Sybille Neth war es, die in der Adventszeit jeden Tag die Schicksale von hilfsbedürftigen Menschen aus Stuttgart und der Region geschildert hat. In ihrer Bewerbung um die neue Position der Geschäftsführerin schrieb sie dazu: „Selten hat mich die Berichterstattung so berührt wie die Interviews für den täglich erscheinenden Spendenaufruf.“ Das ist dann wohl der Idealfall: ein Profi mit Herz.

Hilfe für den Nachbarn

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