Neue StZ-Kolumnen Samstags gibt es frischen Kolumnenstoff

Von StZ 

Neue Gesichter, neue Themen: vier Autoren sind künftig abwechselnd am Wochenende zu Gast auf der ersten Kulturseite. Darunter weiterhin Ruprecht Skasa-Weiß mit „Fünf Minuten Deutsch“.

Mit Anna Katharina Hahn starten die neuen Samstagskolumnen auf der ersten StZ-Kulturseite. Foto: Lichtgut/Leif Piechowski
Mit Anna Katharina Hahn starten die neuen Samstagskolumnen auf der ersten StZ-Kulturseite. Foto: Lichtgut/Leif Piechowski

Stuttgart - Der aufmerksame Zeitungsleser wird am Samstag eine Veränderung auf der Kulturseite der Stuttgarter Zeitung registrieren – ein neues Gesicht an dieser Stelle! Künftig werden sich vier Kolumnisten im wöchentlichen Wechsel auf diesem Platz zu Wort melden. Den Beginn bestreitet die Stuttgarter Schriftstellerin Anna Katharina Hahn. Nach ihren Erzählungsbänden „Sommerloch“ und „Kavaliersdelikt“ sowie den beiden Romanen „Kürzere Tage“ und „Am Schwarzen Berg“ (erschienen im Suhrkamp Verlag) zählt sie zu den bekanntesten deutschen Autorinnen. Ihr neuestes Werk ist im Entstehen begriffen, Hahn schreibt gerade mehr oder weniger rund um die Uhr. Umso stolzer sind wir, dass sie trotzdem für unseren neuen Kolumnenreigen den Auftakt verfasst hat – passgenau unter dem Titel „Das erste Mal“, der auch zukünftig die Stücke von Anna Katharina Hahn begleiten wird.

Hören wir da besorgte Stimmen, ob wir womöglich bei der Gelegenheit still und heimlich die Reihe „Fünf Minuten Deutsch“ von Ruprecht Skasa-Weiß entsorgen wollten? Nein, keineswegs! Seit Dezember 2003 schreibt Skasa seine Sprachkritiken und hat einen großen, festen Kreis von Fans, die ihn regelmäßig mit eigenen Themenanregungen versorgen. Unser langjähriger Kollege wird auch künftig StZ-Kulturkolumnist sein – nun zwar als eine Stimme im Quartett, aber doch im sehr erlauchten.

Als kleinen Tribut an das große Vorbild hat unser dritter Kolumnist Ingmar Volkmann den Titel seiner Reihe gewählt: „Fünf Minuten Pop“. Fünf Jahre lang war Volkmann Chefredakteur des Stuttgarter Stadtmagazins „Lift“, bevor er 2012 Redakteur im StZ-Stuttgart-Ressort wurde. Der Mann verkörpert eine höchst eigenwillige Mischung aus Trendscout, Familienvater, Musikexperte, Feinschmecker, Globetrotter und Hobbygärtner. Auch in der StZ-Kultur will er künftig beweisen, dass Pop viel mehr ist als ein Oberbegriff für bestimmte Musikgattungen – nämlich ein komplettes Lebensgefühl, das gerade auch in Stuttgart hervorragend ausgelebt werden kann.

Geschichten aus dem Alltag

Just diesen ausgeprägten Sinn für ein modernes, städtische Lebensgefühl beweist auch die Vierte im Bunde: Elisabeth Kabatek, die Stuttgarter Bestsellerautorin. Seit ihrem Debüt mit „Laugenweckle zum Frühstück“ 2008 erzählt Kabatek hinreißend leicht und selbstironisch Geschichten mitten aus dem großstädtischen Alltag – schwäbisch-präsent, aber niemals provinziell. Die Autorin ist zwar zutiefst verwurzelt in ihren beiden Lieblingsstadtteilen West und Süd, aber ihr Horizont bleibt stets global. Auch ihr Kolumnentitel ist darum Programm: „Was treibt die Welt?“ Kabatek wird es hier künftig erläutern.

Viel Kolumnenstoff für die Zukunft. Wer aber den Rückblick schätzt, dem sei zum Kompendium „5 Minuten Mediendeutsch“ geraten. Der Verlag Shaker Media, Aachen (www.shaker-media.de), versammelt hier alle Skasa-Kolumnen aus elf Jahren in fünf Bänden zu je 14,90 Euro.