Neue Tiere Was machen Pfauen im Schwingaffenhaus?

Im Schwingaffenhaus der Wilhelma sind vorübergehend Pfauen zur Eingewöhnung in den Zoo zu finden. Foto: Iris Frey

Im zoologisch-botanischen Garten gibt es im Schwingaffenhaus derzeit vorübergehend besondere Vögel.

Lokales: Iris Frey (if)

Besucher der Wilhelma dürften irritiert sein: Im Schwingaffenhaus turnen derzeit keine Affen, sie sind an andere Zoos abgegeben worden. Wo sonst Haubenlanguren und Weißhandgibbons toben, sind nun gefiederte Tiere aus der Familie der Fasanenartigen zu sehen, die mit lauten Rufen auf sich aufmerksam machen. Die sechs „Blauen Pfauen“ hat die Wilhelma aus einer privaten Haltung bekommen. „Sie waren zunächst hinter den Kulissen in Quarantäne“, erklärt Wilhelma-Sprecher Birger Meierjohann. Und anschließend kamen sie vorübergehend ins ehemalige Schwingaffenhaus.

 

„Auf diese Weise hatten die Pfauen die Gelegenheit, sich an unsere Anlagen und auch an die Besucherinnen und Besucher zu gewöhnen“, sagt Meierjohann. Sie sollen im Laufe der kommenden Woche in den Park dürfen. Bislang gibt es dort vier Pfauen, die sich auf dem Gelände frei bewegen.

Schwingaffenhaus soll abgerissen werden

Das Schwingaffenhaus stammt aus den 1970er Jahren und soll letzten Angaben des Finanzministeriums zufolge im Herbst abgerissen werden. Dann soll die Australienwelt als Freianlage erweitert werden. Auch soll in diesem Bereich die Wegeführung in der Wilhelma verbessert werden. Welche Tiere dort dann einziehen, ist noch unklar.

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