Freude allerorten über die 15 Millionen Euro, die der Bund für den Neubau der Leonberger THW-Unterkunft springen lässt. Doch es ist noch Geduld nötig.
Auch wenn das Technische Hilfswerk (THW) nicht unter dem Dach der Städte und Gemeinden angesiedelt ist, zeigt man sich in Leonberg hocherfreut über die massive Finanzspritze des Bundes. „Ich begrüße die Entscheidung des Bundes, das THW Leonberg zu fördern und in eine moderne Unterkunft zu investieren“, lässt jetzt Oberbürgermeister Martin Georg Cohn verlauten.
15 Millionen gibt’s vom Bund für den Neubau der THW-Unterkunft
Ende der vergangenen Woche war die Nachricht publik geworden, dass die Bundesregierung insgesamt 200 Neubauten des THW fördern wird, mit zusammengenommen 2,7 Milliarden Euro. 15 Millionen Euro gehen daraus an das Leonberger THW. Dessen neue, größere und modernere Unterkunft soll auf dem Gelände der einstigen Straßenmeisterei in der Niederhofenstraße entstehen.
Cohn dazu: „Ich habe mich frühzeitig und mit Nachdruck dafür eingesetzt, dass das THW die notwendigen Flächen zur Verfügung gestellt bekommt, um den Standort in Leonberg zukunftsfähig auszubauen.“
Die bisherige Unterkunft in der Mollenbachstraße platzt aus allen Nähten. Es gibt kaum genügend Platz für die aktiven Helferinnen und Helfer – in Leonberg sind das von insgesamt 140 THWlern immerhin 85 plus 40 in der Jugendgruppe und fünf in der Grundausbildung. Ganz zu schweigen von den Fahrzeugen, von denen längst nicht alle einen überdachten Stellplatz haben.
Als erstes muss der Bund das Straßenmeisterei-Areal kaufen
Es wird allerdings noch ein paar Jahre dauern. Als ein erster Schritt wird der Kauf des Straßenmeisterei-Areals vom Bund gesehen. Bisher befindet es sich noch im Besitz des Landes Baden-Württemberg. Die Stadt Leonberg wird dann unter anderem in Sachen Flächenentwicklung und Lärmschutz mit einbezogen werden. „So kann das THW Leonberg weiterhin als starker Partner im Bevölkerungsschutz und in der Katastrophenhilfe in Leonberg sowie in der Region agieren“, fügt Cohn hinzu.