Neue Wirte am Feuersee in Stuttgart Die Rote Kapelle wird italienisch

Von Uwe Bogen 

Nicht lange bleibt die Rote Kapelle am Feuersee verwaist: Aus dem Tapas-Lokal wird ein italienisches Restaurant. Die Wirte des Riva und der Trattoria Tabano übernehmen. Dies haben sie am Mittwoch unserer Zeitung bestätigt.

Aus der Roten Kapelle im Stuttgarter Westen wird ein italienisches Restaurant, dessen Namen noch nicht feststeht. Foto: Lichtgut/Max Kovalenko
Aus der Roten Kapelle im Stuttgarter Westen wird ein italienisches Restaurant, dessen Namen noch nicht feststeht. Foto: Lichtgut/Max Kovalenko

Stuttgart - Seit Sonntag ist die Rote Kapelle am Feuersee im Stuttgarter Westen geschlossen. Nach fast 20 Jahren hat sich Wirtin Cordella Seitz mit ihrem Tapas-Lokal verabschiedet, was viele Stammgäste sehr bedauern. Die Wirtschaftlichkeit eines Betriebes in dieser Größenordnung sei bei Corona-bedingt sinkenden Umsätzen und gleichbleibend hohen Fixkosten leider nicht gegeben, erklärte die Gastronomin. Ihre Nachfolge hat sich rasch geklärt: Ludovico Bellusci und Angelo D’Agostino, zwei bekannte Wirte in Stuttgart, die das Riva und die Trattoria Tabano betreiben, übernehmen den Standort mit Außenbereich am See.

Die Neueröffnung ist für November geplant

„Am 1. September bekommen wir die Schlüssel“, hat Angelo D’Agostino am Mittwoch unserer Zeitung gesagt. Von Mitte September an – nach der Urlaubszeit – werde man mit dem Umbau beginnen, der etwa zwei Monate dauern wird. Die Eröffnung ist für November geplant, sofern es keinen erneuten Lockdown gibt.

Der Name für das neue Restaurant steht noch nicht fest. „Auch am Konzept arbeiten wir noch“, erklärt der Wirt. Wie die Rote Kapelle werde man bereits am Vormittag öffnen, um Frühstück anzubieten, und bis am späten Abend die Gäste bedienen. Das Riva und die Trattoria Tabano – beide Restaurants sind gute Adressen im Stuttgarter Westen – wollen er und sein Partner Bellusci weiterführen. Wie hoch künftig die Pacht in der Roten Kapelle ist, soll nicht öffentlich werden. Vorgängerin Cordelia Seitz hatte kritisiert, dass die Hauseigentümer nicht bereit gewesen wären, in der Coronakrise die hohe Pacht zu senken. Die Zahlen, die kursieren, stimmen laut D’Agostino nicht: „Wir zahlen weniger, als zu lesen war.“




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