Neuer Kreisliga-Trainer Roland Haizmann legt bei der Spvgg Weil der Stadt los
Der neue Cheftrainer des Kreisligisten verändert zunächst wenig, will aber in der Tabelle weiter nach oben schielen.
Der neue Cheftrainer des Kreisligisten verändert zunächst wenig, will aber in der Tabelle weiter nach oben schielen.
Die Spvgg Weil der Stadt hat als einziges Team in der Fußball-Kreisliga A2 während der Winterpause einen Trainerwechsel vollzogen. Erfolgscoach Hanjo Kemmler musste beim Tabellendritten gehen, der neue Mann war bereits da: Abwehr-Routinier Roland Haizmann steigt zum Spielertrainer auf, ist damit ligaweit der siebte.
Große Veränderungen kündigt der neue Cheftrainer, der bis Saisonende vom sportlichen Leiter Robert Mlikota unterstützt wird, aber nicht an, sondern verspricht weiterhin attraktiven Offensivfußball. Er betont, dass größere taktische Anpassungen vor allem ein Thema für Sommerpausen seien, allein schon aufgrund des Wetters: „Im Sommer ist es kein Problem, wenn die Spieler mal zehn Minuten auf dem Platz stehen und zuhören.“
Auch Transfers sind für Haizmann weniger ein Winterthema, in diesem Winter waren sie jedoch unausweichlich. Die Abgänge der Stammkräfte Kevin Kemmler und Robin Kuhn (zum TSV Heimsheim) wurden mit den Transfers von Tarik Ören (TSF Ditzingen), Osman Kocaoglu (AKV B.G. Ludwigsburg) und Kostas Kampouridis (TSV Heimsheim II) kompensiert, die ab sofort das Mittelfeld der Spvgg verstärken. Haizmann freut sich über die Neuzugänge, die zudem durch mehrere Akteure aus der aufgelösten Zweitvertretung der Städter ergänzt werden. „Ich bin sehr zufrieden mit der Truppe, wir haben personelle Neuzugänge dazu gewonnen, die uns weiterbringen, helfen und verstärken“, sagt Haizmann, der in der Hinrunde alle Spiele bestritt und auch weiterhin auf dem Feld stehen wird. „Wenn der Trainer mich berücksichtigt, werde ich spielen“, sagt der landesligaerfahrene 33-Jährige augenzwinkernd.
Dabei will der neue Chef an die Erfolge des alten anknüpfen, der die Spvgg in der Hinrunde auf Platz drei führte, der Rückstand auf das Spitzenduo betrug zum Rückrundenstart nur 3 Zähler. „Wenn man 3 Punkte hinter dem Ersten ist, dann schielt man natürlich nach oben“, gibt Haizmann zu, „wir wollen so lange wie möglich dorthin schielen, da wollen wir definitiv dranbleiben und das Maximum rausholen.“
Nachdem die Mannschaft am ersten Rückrundenspieltag pausierte, was Haizmann in Anbetracht der Fasnet in Weil der Stadt sehr begrüßte, wartet beim ersten Auftritt des neuen Trainers mit Drita Kosova Kornwestheim direkt der frisch entthronte Herbstmeister. „Ich freue mich drauf“, sagt Haizmann, der wie seine Spieler hochmotiviert in das Duell am Sonntag geht.