Neues aus dem Leonberger Rathaus OB Cohn: Ich hatte Gürtelrose
In einer Videobotschaft meldet sich der Leonberger Oberbürgermeister nach rund zwei Monaten Krankheit zurück.
In einer Videobotschaft meldet sich der Leonberger Oberbürgermeister nach rund zwei Monaten Krankheit zurück.
In einer Videobotschaft hat der Leonberger Oberbürgermeister Martin Georg Cohn (SPD) seine mehrere Wochen währende Krankheit öffentlich gemacht. Demnach hat er an einer „langwierigen und komplizierten Viruserkrankung, nämlich einer Gürtelrose, die sich fast um meinen ganzen Körper geschlossen hat“gelitten. Nun aber sei er wieder genesen und „uneingeschränkt fit“. Er wolle „mit voller Energie wieder an die Arbeit gehen“.
Mit Blick auf die während seiner Krankheit stattgefundene Kommunalwahl bedankt sich Cohn bei den mehr als 400 Helferinnen und Helfern für die Durchführung einer fehlerfreien Wahl. Auf sein eigenes Abschneiden als Kandidat für den Kreistag – er hat den Einzug verfehlt – geht Cohn nicht ein.
Als „nicht so schön“ bezeichnet der OB die Nachricht, dass die Karstadt-Filiale im Leo-Center schließen wird. Bis vor anderthalb Wochen habe Cohn noch Gespräche mit der Center-Betreibergruppe als auch dem CEO, also dem Geschäftsführer, der Galeria-Kaufhof-Gruppe geführt. Die Rahmenbedingungen seien jedoch „nicht so glücklich gewesen, als dass der Standort hätte erhalten bleiben können.“ Der Leonberger CDU-Stadtvorstandsvorsitzende Oliver Zander hatte während Cohns Vakanz bemängelt, dass sich nun niemand für den Erhalt der Filiale einsetzen würde. In anderen Städten wäre dies den Rathauschefs gelungen.
Im Rahmen der Wirtschaftsförderung müssten nun Konzepte erarbeitet werden, damit „diese Lücke im Leo-Center geschlossen werden kann“, erklärt Cohn in seiner Videobotschaft. Teilweise seien die Konzepte sogar schon da. Das hatte in einem Hintergrundgespräch mit unserer Zeitung auch der ECE-Regionalleiter Axel Diewald vor geraumer Zeit angedeutet: Für die Karstadt-Flächen gebe es einen attraktiven Plan B.
Die Mitarbeiter in allen Bereichen der Stadtverwaltung hätten während seiner Abwesenheit „Großartiges geleistet“ betont Cohn. Namentlich nennt er den Baubürgermeister Klaus Brenner, der ihn vertreten hat und „die eine oder andere Sitzung erfolgreich geleitet hat.“