Ludwigsburg bekommt ein eigenes Monopoly – und die Bürger konnten abstimmen, welche Straßen es auf das Spielfeld schaffen. Die Sieger bleiben aber bis Herbst 2026 geheim.

Ludwigsburg: Julia Amrhein (jam)

Die Ludwigsburger haben sich entschieden: Mittlerweile steht fest, welche der insgesamt 201 vorgeschlagenen Straßen es auf die stadteigene Monopoly-Edition geschafft haben. Platz auf dem Spielfeld ist für 22 Straßen. Welche Straßen das Rennen gemacht haben, werde aber erst zur Präsentation des Spiels im Herbst 2026 verraten, heißt es in einer Pressemitteilung weiter. Der Spitzenreiter der Abstimmung sei jedoch auf fast 963 Stimmen gekommen, insgesamt wurden mehr als 40 000 Stimmen abgegeben.

 

Über 4200 Vormerkungen für das Spiel

Das Ludwigsburg-Monopoly stößt unterdessen auf reges Interesse. „Wir haben mehr als 4200 Vormerkungen vorliegen und bereits viele Anfragen von Buch- und Spielwarenhändlern aus der Stadt und der Region erhalten“, so Florian Freitag von der Agentur polar 1, die das Spiel in Zusammenarbeit mit dem Düsseldorfer Spieleverlag Winning Moves realisiert.

„Viele Einwohnerinnen und Einwohner haben auch Vorschläge gemacht, welche Sehenswürdigkeiten ihrer Meinung nach auf das Spielfeld gehören“, so Freitag weiter. „Eine so hohe Resonanz hätten wir nie erwartet.“ Auf den Ereigniskarten könnten nach Meinung der Einsender Texte wie „Du kaufst Dauerkarten für das ,Blühende Barock‘ für die ganze Familie. Zahle 50 Euro“ oder „Du trinkst einen Glühwein auf dem Barock-Weihnachtsmarkt. 1x aussetzen“ stehen.

Unternehmen wollen sich beteiligen

Viele Institutionen und Unternehmen aus Ludwigsburg möchten sich zudem am Monopoly aktiv beteiligen. „Dazu werden aktuell intensive Gespräche geführt, denn schließlich soll alles, was Ludwigsburg ausmacht, aufs Spielfeld kommen“, sagt Florian Freitag. Interessenten können sich bei den Machern melden oder unter www.ludwigsburg-spiel.de/partner-werden.