Dallmayr Vending & Office verlagert sein Automatengeschäft ab 2027 in das neue Gewerbegebiet „Gebersheimer Weg“. Das Unternehmen setzt „auf wirtschaftliche Stabilität“.
Die Firma Dallmayr Vending & Office Friolzheim, ein nach eigenen Angaben führender Anbieter im Kaffee-Automatenbereich, treibt den Ausbau seiner süddeutschen Präsenz voran – mit dem Kauf eines Grundstücks im neuen Rutesheimer Gewerbegebiet „Gebersheimer Weg“, das aktuell erschlossen wird. Dort plant die Firma einen Neubau, der Umzug von Friolzheim im Enzkreis an den neuen Standort ist für Ende 2027 vorgesehen.
Rutesheim freut sich über „das langfristige Bekenntnis“ von Dallmayr zur Stadt
Der Notartermin für den Grundstückskauf fand Mitte Dezember 2025 im Beisein der Rutesheimer Bürgermeisterin Susanne Widmaier, dem zuständigen Notar sowie Andreas Prestel – Geschäftsführer von Dallmayr Vending & Office Friolzheim, Ravensburg, Neu-Ulm und Kempten – statt. „Wir freuen uns sehr, dass sich Dallmayr Vending & Office für Rutesheim als zukünftigen Standort entschieden hat, denn die Investition stärkt unsere regionale Wirtschaft. Besonders begrüßen wir das langfristige Bekenntnis des Unternehmens zur Stadt Rutesheim und die geplante Entwicklung eines modernen Firmensitzes“, sagte Susanne Widmaier.
Das etwa 10 000 Quadratmeter große gekaufte Areal in Rutesheim biete mit seiner strategisch günstigen Lage nahe der Autobahn 8 ideale Voraussetzungen für einen modernen und zukunftsorientierten Hauptsitz, so Andreas Prestel: „Der Erwerb des Grundstücks markiert für uns einen entscheidenden Meilenstein in der Weiterentwicklung unseres GmbH-Sitzes. Mit dem Firmensitz schaffen wir optimale Voraussetzungen für weiteres Wachstum, moderne Arbeitsbedingungen und effiziente Abläufe“, sagte Prestel. Dallmayr setze nicht nur ein starkes Zeichen für Kontinuität und Zukunftsfähigkeit, sondern bekräftige auch seine regionale Verankerung.
In der Öffentlichkeit bekannt ist die Alois Dallmayr KG. Sie zählt seit mehr als drei Jahrhunderten zu den bekanntesten Traditionsunternehmen Münchens. Ihre Wurzeln reichen bis in das frühe 18. Jahrhundert zurück, als Dallmayr als kleines Handelshaus begann. Längst ist das familiengeführte Unternehmen international tätig und verbindet „historische Kaufmannstradition mit modernen Geschäftsmodellen“, wie es heißt. Trotz globaler Präsenz bleibt der Hauptsitz in München das Herz des Unternehmens.
Dallmayr: Bekannt aus München – und nicht nur mit Kaffee
Im Zentrum der öffentlichen Wahrnehmung steht das Delikatessenhaus in der Münchner Dienerstraße, das als eines der größten Feinkostgeschäfte Europas gilt. In zahlreichen Fachabteilungen bietet Dallmayr hochwertige Lebensmittel aus aller Welt an – von Kaffee, Tee und Pralinen über Käse, Wurst und Wein bis hin zu frischen Gerichten aus eigener Küche. Ergänzt wird dieser Bereich durch Gastronomieangebote wie Restaurant, Café-Bistro und Feinkosttheken.
Eine weitere zentrale Sparte ist der Bereich Kaffee und Tee, der Dallmayr weit über München hinaus bekannt gemacht hat. Mit eigenen Röstereien gehört das Unternehmen zu den führenden Kaffeeröstern Deutschlands. Große wirtschaftliche Bedeutung hat zudem das sogenannte Vending- und Office-Geschäft. Dallmayr betreibt europaweit Getränke- und Snackautomaten in Unternehmen, Behörden, Kliniken und öffentlichen Einrichtungen. Mit Zehntausenden Automaten zählt das Unternehmen zu den größten Anbietern dieser Art in Europa. Moderne Technik, Servicekonzepte und flexible Versorgungslösungen prägen diesen Geschäftsbereich. Abgerundet wird das Portfolio durch Catering- und Eventservices, bei denen Dallmayr seine gastronomische Kompetenz auf Veranstaltungen unterschiedlichster Größe überträgt – von exklusiven Empfängen bis hin zu Großevents.