Neujahrsempfang in Winnenden Das Jahr eins nach den Heimattagen

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Der Winnender Oberbürgermeister Hartmut Holzwarth mahnt beim Neujahrsempfang seiner Stadt unter anderem Haltung gegenüber „geistigen Brandstiftern“ und Maßnahmen für den Klimaschutz an.

Der Winnender Oberbürgermeister Hartmut Holzwarth hat seine Bürger am Samstagabend in der Hermann-Schwab-Halle im neuen Jahr begrüßt. Foto: Gottfried Stoppel/Gottfried Stoppel
Der Winnender Oberbürgermeister Hartmut Holzwarth hat seine Bürger am Samstagabend in der Hermann-Schwab-Halle im neuen Jahr begrüßt. Foto: Gottfried Stoppel/Gottfried Stoppel

Winnenden - Das gerade zu Ende gegangene Jahr ist in Winnenden ganz im Zeichen der Landesheimattage gestanden. Celine Traub, das amtierende „Winnender Mädle“, hat den Großevent beim Neujahrsempfang der Stadt am Samstagabend noch einmal Revue passieren lassen. Insgesamt 128 200 Besucher registrierte die Verwaltung 2019 bei Veranstaltungen der Stadt – doppelt so viele wie in „normalen“ Jahren. Der Oberbürgermeister Hartmut Holzwarth (CDU) blickte in seiner Neujahrsansprache aber nicht nur auf ein „spannendes Jahr“ zurück, er mahnte auch an, „geistigen Brandstiftern dieser Tage“ entgegen zu stehen und sich den Herausforderungen einer aktuellen Welt voller Konflikte und zunehmender Umwelt- und Klimaprobleme zu stellen. Die Stadt sei in Sachen Klimaschutz aktiv geworden, der Gemeinderat habe einen Elf-Punkte-Plan aufgelegt und einen Fonds mit einer Verfügungsmasse von einer Million Euro eingerichtet.

Das Wunnebad soll generalsaniert werden

Als größeres Vorhaben der Stadtwerke in diesem Jahr nannte Holzwarth die Generalsanierung und Erweiterung des Wunnebads. Man erwarte dieser Tage die Zusage für einen Zuschuss des Bundes, um dieses Vorhaben realisieren zu können, so Holzwarth. Mit finanzieller Hilfe des Landes solle in den nächsten ein bis zwei Jahren die Erneuerung des zentralen Omnibusbahnhofs sowie der weitere Rückbau der alten B 14 und die Neugestaltung der Ortsdurchfahrt angegangen werden.

Auch im Jahr eins nach den Heimattagen erwartet der OB in Winnenden „auch kulturell ein ganz besonderes Jahr“. So feiern die interkommunale Musik- und Kunstschule im Februar ihr 50-Jahr- und das Konzertorchester im Mai sein 75-Jahr-Jubiläum. Gar ein halbes Jahrtausend steht der Jakobusaltar, eine feste Station für die Pilger auf dem Weg nach Santiago de Compostela, in der Winnender Schlosskirche. Zahlreiche Veranstaltungen sind anlässlich dieses Jubiläums über das ganze Jahr verteilt geplant.