New Fall Festival in Stuttgart Sängerin Dillon eröffnet Festival melancholisch

Die brasilianische Künstlerin Dillon hat das New Fall Festival in Stuttgart eröffnet. Foto: dpa 4 Bilder
Die brasilianische Künstlerin Dillon hat das New Fall Festival in Stuttgart eröffnet. Foto: dpa

Am Donnerstagabend hat die brasilianische Sängerin und Pianistin Dillon die erste Auflage des Stuttgarter New Fall Festivals eröffnet. Bis Ende Oktober treten Pop-Musiker an für sie ungewöhnlichen Orten auf.

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Stuttgart - Moderne Musik in klassischen Sälen: Mit dem melancholischem Pop der Künstlerin Dillon ist das New Fall Festival in Stuttgart gestartet. Die brasilianische Sängerin und Pianistin präsentierte am Donnerstagabend im Mozart-Saal der Liederhalle unter anderem Stücke aus ihren Alben „The Unknown“ und „This Silence Kills“, in denen sie sich mit Themen wie Liebe, Trauer, Sehnsucht und Vergänglichkeit beschäftigt. Ihr Gesang, diesmal begleitet von einem Chor, wird von Kritikern oft mit dem von Björk und Lyyke Li verglichen - und kam beim Publikum gut an.

Standort Stuttgart soll internationale Künstler locken

Beim New Fall Festival treten bis zum 30. Oktober Pop-Musiker an für sie ungewöhnlichen Orten auf. Stuttgart ist erstmals dabei – das Festival findet parallel in Düsseldorf statt, wo es vor 2011 gestartet ist. In Stuttgart ist neben den Sälen der Liederhalle auch das Neue Schloss Schauplatz. Das Festival sei endlich da angekommen, wo es hingehöre, sagte Oberbürgermeister Fritz Kuhn (Grüne) zur Eröffnung. Stuttgart sei zwar erneut Kulturhauptstadt geworden. Im Bereich Pop-Musik gebe es aber noch „eine klaffende Lücke“.

Zu den Interpreten zählt auch das Frauen-Duo Boy, das am Freitag auftritt. Hinzu kommen unter anderem der Konzertpianist James Rhodes, der als „Bad Boy“ des Klassikbetriebes bekannt ist, sowie die Indierockband Wilco und die fünf Wiener Jungs von Wanda. Mit dem neuen Standort Stuttgart wollen die Veranstalter nach eigenen Angaben verstärkt internationale Künstler locken, für die sich die Anreise zu nur einem Konzert nicht lohnt.




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