News aus dem Amateurfußball Warum Uwe Wolf beim VfR Aalen mit Rücktritt drohte

Uwe Wolf (li, mit Kapitän Sandro Abruscia) drohte beim VfR Aalen mit Rücktritt. Foto: imago/Eibner/Roland Sippel
Uwe Wolf (li, mit Kapitän Sandro Abruscia) drohte beim VfR Aalen mit Rücktritt. Foto: imago/Eibner/Roland Sippel

Negativerlebnisse für den SSV Ulm 1846 und die SG Sonnenhof Großaspach in der Fußball-Regionalliga. Beim Ligarivalen VfR Aalen hatte Trainer Uwe Wolf mit Rücktritt gedroht. Wir haben noch mehr Neuigkeiten aus dem Amateurbereich.

Sport: Jürgen Frey (jüf)
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Stuttgart - Nach der vorgezogenen Winterpause trifft sich die Mannschaft von Oberligist Stuttgarter Kickers an diesem Dienstag noch einmal mit dem Trainerteam, um den Fahrplan für die nächsten Wochen zu besprechen. Klar ist inzwischen, dass auch das für den 18. Dezember vorgesehene WFV-Pokal-Viertelfinalspiel beim VfL Nagold nicht stattfinden wird. Ob es noch Neuzugänge geben wird, ließ Präsident Rainer Lorz offen: „Das werden wir gemeinsam mit dem Trainer analysieren. Es gibt eigentlich wenig Bedarf, wir haben eine starke Mannschaft.“ Der neue Sportliche Leiter soll noch im Dezember präsentiert werden.

Oberliga-Spitzenreiter SGV Freiberg plant eine Mannschaftstrainingspause bis zum 17. Januar. Sollte die Rückrunde früher beginnen, könnte es für das Team von Trainer Evangelos Sbonias auch schon am 8. Januar losgehen. Wie die Kickers werden auch die Freiberger ein einwöchiges Trainingslager in der Türkei absolvieren. Und auch bei der SGV ist personeller Nachschlag nicht ausgeschlossen. „Wir sind mit dem Saisonverlauf sehr zufrieden und vertrauen unserem Team, aber wenn sich eine Möglichkeit bietet, die uns weiterbringt, werden wir sie ergreifen“, sagte Sportdirektor Christian Werner.

Im Regionalligaduell zwischen Kickers Offenbach und der SV Elversberg (3:1) feierten Sreto Ristic und Horst Steffen ein Wiedersehen. Ristic war unter Steffen Co-Trainer bei den Stuttgarter Kickers, inzwischen ist der Ex-VfB-Profi Chefcoach beim OFC, Steffen trainiert seit 2018 die SVE.

Welche Blüten die Corona-Zeit im Sport bisweilen treibt, zeigt das Beispiel VfR Aalen. Nachdem die Regionalliga Südwest zunächst den Wunsch des VfR auf Spielverlegung (laut Verein nur noch sieben einsatzfähige Profis) beim TSV Schott Mainz nicht nachgekommen ist, drohte VfR-Coach Uwe Wolf dem Verein erst, die Mannschaft in Mainz nicht zu coachen, dann sogar mit Rücktritt, sollte der VfR der Austragung zustimmen. Am Samstag sagte die Regionalliga Südwest das Spiel dann doch wegen mehrerer nachgewiesener positiver Testergebnisse von Aalener Spielern ab.

Regionalligist SG Sonnenhof Großaspach erwischte beim 0:4 bei Hessen Kassel einen rabenschwarzen Tag. Besser machen kann es die Mannschaft von Trainer Steffen Weiß bereits am kommenden Mittwoch (19 Uhr) daheim im Nachholspiel gegen den FC Rot-Weiß Koblenz.

Regionalligist SSV Ulm 1846 hat beim 1:2 gegen den FC 08 Homburg, für den Ex-Kickers-Spieler Markus Mendler mit seinem zwölften Saisontreffer das Siegtor erzielte, seine dritte Heimniederlage kassiert. „Wir sind nicht ins Spiel gekommen, und uns hat die Durchschlagskraft gefehlt“, sagte Ulms Kapitän Johannes Reichert. Torjäger Tobias Rühle (Kreuzbandriss) wird bei den Spatzen schmerzlich vermisst. Nachschlag soll es in der Winterpause geben. Das Ulmer Nachholspiel gegen die SG Sonnenhof Großaspach wurde auf den 15. Dezember (19 Uhr) terminiert.

Kaum 24 Stunden nach der Entlassung von Trainer Adrian Alipour zeigt sich Regionalligist TSV Steinbach Haiger beim 4:0 beim FC Astoria Walldorf verwandelt. Wie lange Interimscoach Hüsni Tahiri im Amt bleibt, ist offen.

Mit seinem zehnten Saisontor rettete Ex-VfB-II-Stürmer Jan Ferdinand der TSG Balingen das 1:1 bei FK Pirmasens. Beim FKP hatte Interimstrainer Martin Gries das Sagen, der den entlassenen Patrick Fischer abgelöst hatte. Er war mit der Leistung seiner Mannschaft, aber nicht mit dem Ergebnis zufrieden.




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