Newsblog zu Olympia 2018 in Pyeongchang Das passierte am vierzehnten Wettkampftag

Von red/sid/rtr/dpa/AFP/AP 

Freitag, 14.03 Uhr +++ Eisschnelllauf: Nuis holt Gold über 1000 Meter

Eisschnellläufer Nico Ihle ist in Pyeongchang beim Olympiasieg des niederländischen Weltmeisters Kjeld Nuis auch beim zweiten Start ohne Medaille geblieben. Über 1000 Meter wurde der Chemnitzer in 1:08,93 Minuten wie zuvor auf der halben Distanz Achter. Joel Dufter (Inzell/1:09,46) musste sich mit Rang 14 begnügen. Hauchdünn hinter Nuis, der in 1:07,95 Minuten triumphierte, sicherte sich der Norweger Havard Lorentzen Silber. Bronze ging an den Südkoreaner Kim Tae Yun.

Da es für Ihle auch im zweiten Versuch nicht mit dem erhofften Platz auf dem Podium klappte, gehen die Spiele für die Deutsche Eisschnelllauf-Gemeinschaft (DESG) wohl wie vor vier Jahren ohne Medaille zu Ende. Ein Erfolg von Claudia Pechstein im abschließenden Massenstart am Samstag ist unwahrscheinlich.

Freitag, 8.36 Uhr +++ Laura Dahlmeier lässt Karriere-Zukunft offen

Doppel-Olympiasiegerin Laura Dahlmeier (Partenkirchen) hat nach dem Abschluss der Biathlon-Wettkämpfe bei den Winterspielen in Pyeongchang die Fortsetzung ihrer Karriere offen gelassen. „Alles ist möglich“, sagte die 24-Jährige am Freitag dem SID auf die entsprechende Frage, „bislang war die Zeit zu kurz, um darüber genau nachzudenken.“

Mit ihren Erfolgen im Sprint und in der Verfolgung setzte Dahlmeier Häkchen hinter die letzten, noch offenen sportlichen Ziele. Im Vorjahr hatte sie bereits den Gesamtweltcup gewonnen und bei der WM in Hochfilzen mit fünf Titeln und einer Silbermedaille geglänzt.

Für den weiteren Saisonverlauf will die Bayerin aber nochmal „Kraft sammeln. Die Zeit in Südkorea war sicher sehr anstrengend, aber es ist wichtig, den Fokus nochmal auf die Weltcups zu legen.“ Im März gehen die Biathleten noch in Kontiolahti, Oslo und Tjumen an den Start.

Freitag, 6.18 Uhr +++ Alina Sagitowa gewinnt erstes russisches Gold

Die 15 Jahre alte Moskauer Eiskunstläuferin Alina Sagitowa hat die erste Goldmedaille für die Olympischen Athleten aus Russland bei den Winterspielen gewonnen. Die Europameisterin bezwang am Freitag in Pyeongchang mit 239,57 Punkten ihre drei Jahre ältere Teamkollegin Jewgenija Medwedjewa (238,26). Bronze ging an Kaetlyn Osmond (231,02) aus Kanada.

Vor vier Jahren in Sotschi hatte in Adelina Sotnikowa erstmals eine russische Eiskunstläuferin Gold für ihr Land geholt. Die dreimalige deutsche Meisterin Nicole Schott beendete den Wettbewerb auf Platz 18.

Freitag, 5.09 Uhr +++ Skicross: Kanadas Damen mit Gold und Silber

Kanada hat im Skicross-Finale der Frauen bei den Olympischen Winterspielen erneut Gold und Silber gewonnen. Kelsey Serwa holte vier Jahre nach Rang zwei in Sotschi den Olympiasieg in Pyeongchang und feierte damit am Freitag den größten Erfolg ihrer Karriere. Rang zwei ging an Brittany Phelan, die 2014 noch als alpine Skirennfahrerin angetreten und im Slalom 15. geworden war. Skicross fährt sie erst seit zwei Jahren. Bronze sicherte sich Fanny Smith aus der Schweiz.

Die große Favoritin Sandra Näslund ging überraschend leer aus, sie wurde Vierte. Die Weltmeisterin aus Schweden hatte vor Olympia vier Weltcup-Rennen in Serie gewonnen. Ohne die am Kreuzband verletzte Mitfavoritin Heidi Zacher hatte der Deutsche Skiverband bei den Winterspielen keine Chance auf eine Medaille. Julia Eichinger schied als einzige deutsche Teilnehmerin im Achtelfinale aus.