Nigeria Pastor verwechselt Benzin mit Wasser – Gläubiger verbrannt

Von red/AFP 

Schrecklicher Vorfall in Nigerias Hauptstadt Lagos: Weil ein Pastor bei einer Messe Benzin für Wasser hält, verbrennt ein Gläubiger bis zur Unkenntlichkeit.

In Nigeria ist ein Gläubiger ums Leben gekommen. Foto: StZN
In Nigeria ist ein Gläubiger ums Leben gekommen. Foto: StZN

Lagos - In einer Kirche in Nigerias Hauptstadt Lagos hat ein Pastor bei einer Messe Benzin für Wasser gehalten und versehentlich einen Gläubigen verbrannt. „Der Pastor nahm ein Gefäß, von dem er dachte, dass Wasser darin sei“, sagte Ibrahim Farinloye von der Katastrophenschutzbehörde am Donnerstag der Nachrichtenagentur AFP. Der Pastor habe nicht gewusst, dass es sich um Benzin handelte und den Inhalt über den Gläubigen gegossen.

Den Angaben zufolge löste dann ein Funke einer in der Nähe stehenden Kerze ein Feuer aus, das beide Männer ergriff. Die Leiche des Gläubigen sei bis zur Unkenntlichkeit verbrannt, der Pastor habe schwere Brandverletzungen erlitten. 

Der Kirchenbrand griff auch auf nahegelegene Ölpipelines über, die in Flammen aufgingen, wie der Behördenvertreter weiter sagte. Rettungskräfte bestätigten den Unfall und erklärten, der Einsatz zum Löschen des Pipeline-Brandes sei im Gange.