Ninja Warrior Germany bei RTL So funktioniert die Erfolgssendung

Von len 

„Ninja Warrior Germany – die härteste Show Deutschlands“ geht in die Verlängerung. Das junge Publikum fiebert gerne mit den Kandidaten mit: Am Samstagabend mauserte sich „Ninja Warrior“ zur beliebtesten Sendung.

Die zweite Staffel der RTL-Sendung „Ninja Warrior Germany 2017“ startete am 12. August. Foto: dpa
Die zweite Staffel der RTL-Sendung „Ninja Warrior Germany 2017“ startete am 12. August. Foto: dpa

Stuttgart - Sie hangeln sich an Seilen hoch, schwingen sich über Wassergräben oder balancieren über eine Hängebrücke – und landen doch meistens im Wasser. Die Kandidaten der RTL-Sendung „Ninja Warrior Germany 2017“ geben alles um den Parcours zu bezwingen und die Zuschauer fiebern gerne mit ihnen mit. Das belegen zumindest die Zuschauerzahlen vom vergangenen Samstag: Die Sendung erzielte einen Marktanteil von 19,6 Prozent bei den 14- bis 49-Jährigen. Sie war damit die beliebteste Samstagabendsendung in dieser Altersgruppe. Im Gesamtmarkt erreichte die Action-Sendung mit 2,54 Millionen Zuschauern einen Marktanteil von 9,8 Prozent.

Nach dem Erfolg der ersten Staffel, die im Juli 2016 ausgestrahlt wurde, startete „Ninja Warrior Germany“ am 12. August in die zweite Runde. Unter dem Titel „Härteste Show Deutschlands“ treten insgesamt 350 Teilnehmer gegeneinander an und versuchen einen Hindernisparcours zu bewältigen. Moderiert wird die Sendung von Jan Köppen, Frank Buschmann und Laura Wontorra. Das Format stammt aus Japan.

So funktioniert „Ninja Warrior Germany“

Die RTL-Sendung gliedert sich in der Teile: Vorrunde, Halbfinale und Finale. Die Vorrunde besteht aus insgesamt sieben Sendungen, in denen jeweils 50 Teilnehmer gegeneinander antreten. Die acht besten Teilnehmer aus jeder Sendung qualifizieren sich für das Halbfinale, in dem ein Parcours aus neun Hindernissen bewältigt werden muss. 28 Teilnehmer schaffen es schließlich ins Finale, in dem sie nicht nur um den Titel „Ninja Warrior 2017“ kämpfen, sondern auch um ein Preisgeld in Höhe von 200.000 Euro. Auch Prominente stellen sich dem Wettkampf – so kämpfte in der ersten Sendung der zweiten Staffel beispielsweise Bachelor Paul Janke durch den Parcours – jedoch mit mäßigem Erfolg.

Ausscheiden leicht gemacht

Jeder Teilnehmer hat nur eine Chance, den Parcours zu bewältigen. Werden die Hindernisse nicht ordnungsgemäß bewältigt oder außerhalb der vorgesehenen Flächen berührt, führt das zur Disqualifikation. Der Kontakt mit Wasser oder dem Seitenrand bedeutet ebenfalls zum Ausscheiden. Wer die erste Staffel gesehen hat weiß, was es mit dem Sendungstitel „Härteste Show Deutschlands“ auf sich hat. Nur ein Teilnehmer konnte die Finalrunde bewältigen. Das Finale dieser Staffel wird am 1. Oktober ausgestrahlt.