Nobelpreisträger Steven Chu Steven Chu – ein Leben, eine Karriere

Wissenschaft: Alexander Mäder (amd)
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Familie
Steven Chu (67) sagt, er sei der Erste aus seiner Familie gewesen, der es in den USA nicht auf Anhieb an die Eliteuniversitäten Princeton oder Harvard schaffte. Er habe einige Zweien auf seinen Zeugnissen gehabt, sagt er, unter anderem in Deutsch. Einer seiner zwei Brüder ist ebenfalls Professor, der andere Patentanwalt. Seine Eltern stammen aus China.

Karriere
Für seine Promotion an der Universität von Kalifornien in Berkeley benötigt Chu sechs Jahre. An den Bell Laboratories zieht er später sein entscheidendes Experiment in nur zehn Monaten durch: Mit Lasern bringt er herumschwirrende Atome zur Ruhe. Von 2004 bis 2008 leitet Chu das Lawrence Berkeley National Laboratory, das dem US-Energieministerium untersteht.

Minister
Kurz nach seiner Wahl bietet US-Präsident Barack Obama Steven Chu das Amt des Energieministers an. Chu leitet das Ministerium gut vier Jahre, bevor er 2013 an die Universität Stanford zurückkehrt, wo er schon zuvor Professor gewesen ist. In seiner Amtszeit als Energieminister hat er sich besonders für die erneuerbaren Energien starkgemacht.

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