Nominierungen für Hollywoods Schauspielerpreis Leonardo DiCaprio gegen Joaquin Phoenix

Von dpa/Red 

Hollywoods Preiskarussell kommt in Fahrt: Nun hat der Schauspielerverband SAG seine Nominierungen für das zu Ende gehende Kinojahr bekannt gemacht. Wer hier am 19. Januar gewinnt, hat auch die besten Karten für den Oscar. Ganz vorn dabei: Leonardo DiCaprio für seine Rolle in „Once upon a Time in Hollywood“ und Joaquin Phoenix als „Joker“.

Wieder bei den Hollywood-Preisen ganz vorn dabei: Leonardo DiCaprio Foto: dpa/Rodrigo Reyes Marin
Wieder bei den Hollywood-Preisen ganz vorn dabei: Leonardo DiCaprio Foto: dpa/Rodrigo Reyes Marin

Los Angeles - Hollywoods Schauspielerverband (SAG) hat das Mafia-Epos „The Irishman“, Quentin Tarantinos „Once Upon a Time in Hollywood“ und das Drama „Bombshell“ um Machtmissbrauch und Belästigung beim US-Sender Fox News mit den meisten Preis-Nominierungen bedacht. Alle drei Filme haben jeweils vier Gewinnchancen, wie der Verband am Mittwoch in Hollywood bekanntgab. Zusammen mit der Nazi-Satire „Jojo Rabbit“ und dem südkoreanischen Thriller „Parasite“ wetteifern sie unter anderem in der Topsparte um den Ensemble-Preis für die gesamte Besetzung.

Um die SAG-Trophäe als bester Schauspieler konkurrieren mit Leonardo DiCaprio („Once Upon a Time in Hollywood“) seine Kollegen Joaquin Phoenix („Joker“), Adam Driver („Marriage Story“), Christian Bale („Le Mans 66 - Gegen jede Chance“) und Taron Egerton für „Rocketman“. In der Frauenriege wurden neben Charlize Theron („Bombshell“) auch Renée Zellweger („Judy“), Scarlett Johansson („Marriage Story“), Cynthia Erivo („Harriet“) und Lupita Nyong’o („Wir“) nominiert.

Die SAG-Awards (Screen Actors Guild) werden am 19. Januar zum 26. Mal vergeben. Sie gelten als Vorboten für die im Februar anstehende Oscar-Verleihung. Anfang 2019 holte Rami Malek für seine Rolle als Musiker Freddie Mercury in „Bohemian Rhapsody“ den SAG-Preis und gewann später auch bei den Oscars. Glenn Close („Die Frau des Nobelpreisträgers“) wurde mit der SAG-Trophäe gekürt, der Oscar ging aber an Olivia Colman („The Favourite“).