Novak Djokovic für ATP Cup gemeldet Nimmt der Serbe doch an den Australian Open teil?

Reist Novak Djokovic doch nach Melbourne? Foto: AFP/OSCAR DEL POZO
Reist Novak Djokovic doch nach Melbourne? Foto: AFP/OSCAR DEL POZO

Die Anzeichen verdichten sich, dass Novak Djokovic bei den Australian Open in Melbourne doch an den Start geht. Die Hintergründe.

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Sydney - Nach längerem Zögern rückt eine Teilnahme von Novak Djokovic bei den Australian Open näher. Der Tennis-Weltranglisten-Erste steht im serbischen Team für den ATP Cup zum Jahresbeginn in Sydney. Das teilten die Organisatoren am Dienstag mit. Damit wird auch eine Teilnahme des 34-Jährigen beim ersten Grand-Slam-Turnier des Jahres eine Woche später wahrscheinlicher. Zuletzt hatte Djokovic seinen Start wie auch seinen Corona-Impfstatus offen gelassen. In Australien dürfen nur geimpfte Tennisprofis mitspielen.

Die ATP schrieb in ihrer Mitteilung, dass Djokovic Serbien beim ATP Cup anführen werde. Der Mannschaftswettbewerb mit 16 Nationen findet vom 1. bis 9. Januar statt. Für Deutschland sind Olympiasieger Alexander Zverev, Jan-Lennard Struff, Yannick Hanfmann sowie die beiden Doppel-Spezialisten Kevin Krawietz und Tim Pütz gemeldet. Das Team des Deutschen Tennis Bundes trifft in der Gruppe C auf Kanada, Großbritannien und die USA.

Djokovic hat seinen Impfstatus offengelassen

Die Australian Open starten am 17. Januar. Er werde ein paar Tage abschalten und nicht an Tennis denken, hatte Djokovic am Freitagabend nach dem Halbfinal-Aus Serbiens beim Davis Cup über eine mögliche Teilnahme gesagt. Die Entscheidung, ob er bei den Australian Open antreten werde, stünde kurz bevor. „Ich werde mich bald dazu äußern“, sagte Djokovic.

Der Titelverteidiger hatte zuletzt seinen Impfstatus offengelassen. Er hatte mehrfach erklärt, dass dies Privatsache sei. Zuletzt hatte sein Vater Srdjan Djokovic im serbischen Fernsehsender Prva TV gesagt: „Unter diesen Erpressungen und Umständen ist es wahrscheinlich, dass er nicht teilnehmen wird.“ Würde Djokovic in Melbourne antreten, könnte er mit seinem 21. Grand-Slam-Titel am Schweizer Roger Federer und dem Spanier Rafael Nadal vorbeiziehen.

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