NSU-Prozess Plädoyers beginnen frühestens am Dienstag

Bundesanwalt Herbert Diemer (v. l. n. r.), Oberstaatsanwältin Anette Greger und Bundesanwalt Jochen Weingarten am Mittwoch im Oberlandesgericht in München. Foto: dpa Pool
Bundesanwalt Herbert Diemer (v. l. n. r.), Oberstaatsanwältin Anette Greger und Bundesanwalt Jochen Weingarten am Mittwoch im Oberlandesgericht in München. Foto: dpa Pool

Weil es beim NSU-Prozess am Mittwoch zu teilweise heftigen Auseinandersetzungen gekommen ist, werden die Plädoyers frühestens am Dienstag nächster Woche beginnen.

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München - Die Plädoyers im Münchner NSU-Prozess werden frühestens am kommenden Dienstag beginnen. Wegen teils heftiger Auseinandersetzungen über mögliche Tonaufnahmen des Schlussvortrags der Bundesanwaltschaft beendete der Vorsitzende Richter Manfred Götzl den Prozesstag am Mittwochnachmittag. Das Verfahren wird am Dienstag fortgesetzt.

Das Oberlandesgericht hatte am Vormittag die Anträge sämtlicher Verteidiger abgelehnt, das Plädoyer der Ankläger aufzuzeichnen. Dagegen intervenierte zunächst der Anwalt des Mitangeklagten Ralf Wohlleben, Olaf Klemke. Er beantragte unter anderem, notfalls einen Stenotypisten mit der Mitschrift des Plädoyers zu beauftragen.

Dem schlossen sich fast alle Verteidiger der fünf Angeklagten an. Darüber muss das Gericht nun beraten und entscheiden.




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