OB-Wahl in Stuttgart Kandidat Reutter will schneller bauen lassen

Der parteilose OB-Kandidat Sebastian Reutter rechnet sich bei der Wahl am 8. November durchaus Chancen auf den Chefsessel im Rathaus aus. Foto: Lichtgut/Leif Piechowski
Der parteilose OB-Kandidat Sebastian Reutter rechnet sich bei der Wahl am 8. November durchaus Chancen auf den Chefsessel im Rathaus aus. Foto: Lichtgut/Leif Piechowski

Der parteilose OB-Kandidat Sebastian Reutter (40) will im Wahlkampf vor allem mit dem Thema Wirtschaft punkten. Im Wahlkampf glaubt er zu spüren, dass die Bürger einen unabhängigen Rathauschef durchaus goutieren würden.

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Stuttgart - Der parteilose Einzelbewerber Sebastian Reutter will bei der OB-Wahl „auf Sieg spielen“. Das sagte der 40-jährige, der aus der Abteilung Wirtschaftsförderung im Stuttgarter Rathaus kommt, bei der Vorstellung seiner Wahlkampagne und seines Programms. Reutter, dessen Kandidatur vor allem von der Werbe- und Kreativwirtschaft unterstützt wird, unterstrich insbesondere seine Affinität zur Wirtschaft. Es müsse darum gehen, den Standort Stuttgart zu sichern und zu stärken und für die Automobilwirtschaft und ihre Zulieferer attraktive Rahmenbedingungen – etwa durch digitale Infrastruktur – zu schaffen. Zugleich setzt der Kandidat auf Alternativen für Autofahrer, etwa durch die Einführung eines 365-Euro-Tickets für den Nahverkehr. Auch das Radwegenetz soll ausgebaut werden.

Der Kandidat will mehr, schneller und nachhaltiger bauen

Unter ihm als OB sollen in Stuttgart 30 000 neue und bezahlbare Wohnungen entstehen, vor allem im Innenbereich. Dazu müsse eine Task Force gebildet werden, die die Stadt systematisch nach Möglichkeiten zur Nachverdichtung durchkämmen soll. „Wir müssen, schneller, nachhaltiger und mehr bauen“, so Reutter. Im Sozialbereich will der die Vergabeplattform für Kitaplätze „optimieren“, im Kultursektor nicht nur die Oper sanieren, sondern auch ein Zentrum für Kreativ- und Subkultur schaffen. Die Königstraße soll attraktiver für Fachgeschäfte werden, und die Stadt am Fluss mit Promenaden und „schwimmenden Gärten“ realisiert werden.

Der OB-Kandidat, ehemals CDU-Mitglied, sieht gute Chancen für sich als parteilosen Bewerber: „Ich spüre im Wahlkampf, dass den Bürgern Unabhängigkeit wichtig ist.“ Stuttgart stehe in der Öffentlichkeit schlechter da, als es sei. Reutter: „Wir müssen jetzt die Ärmel hochkrempeln, unseren Wohlstand sichern. Und ich als OB will dabei als Vorbild vorangehen.“




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