OB-Wahl in Stuttgart Nopper profitierte von zersplittertem gegnerischem Lager

Frank Nopper (CDU) hat die Mehrzahl der Wähler bei der OB-Wahl  im November 2020 von sich überzeugen können. Seine Parteizugehörigkeit spielte eine untergeordnete Rolle. Foto: Lg/Max Kovalenko
Frank Nopper (CDU) hat die Mehrzahl der Wähler bei der OB-Wahl im November 2020 von sich überzeugen können. Seine Parteizugehörigkeit spielte eine untergeordnete Rolle. Foto: Lg/Max Kovalenko

Die Wahlnachlese des Statistischen Amts zeigt: Die Persönlichkeit des CDU-Bewerbers gab den Ausschlag für den Wahlsieg. Die Parteizugehörigkeit der Kandidaten ist für die Wählerinnen und Wähler dagegen kaum noch von Belang.

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Stuttgart - Ist Stuttgart politisch gesehen nun schwarz oder grün? Diese Frage lässt sich vor dem Hintergrund der im letzten halben Jahr über die Bühne gegangenen Wahlen – der OB-Wahl und der Landtagswahl – eindeutig beantworten. In der Stadt gibt es, das zeigt das Resultat der Landtagswahl, weiterhin eine strukturelle ökosoziale politische Mehrheit. Dass Frank Nopper beim entscheidenden Durchgang der OB-Wahl im November 2020 trotzdem die meisten Wählerstimmen hinter sich bringen konnte, lag vor allem an zwei Faktoren: der Zersplitterung des ökosozialen Lagers und der für die meisten Wähler entscheidenden Wahrnehmung der persönlichen Eignung der Kandidaten. Das zeigt die vom Statistischen Amt der Stadt herausgegebene Analyse der OB-Wahl, deren zentrale Ergebnisse wir hier vorstellen.

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