OB-Wahl in Stuttgart Susanne Eisenmann kandidiert nicht

Schulbürgermeisterin Susanne Eisenmann Foto: Zweygarth
Schulbürgermeisterin Susanne Eisenmann Foto: Zweygarth

Wer wird Schuster-Nachfolger? Schulbürgermeisterin Eisenmann hat sich dafür ausgesprochen, den ehemaligen Singener OB Renner für die CDU ins Rennen zu schicken.

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Stuttgart - Das Rennen um den Kandidaten der CDU für die Oberbürgermeisterwahl im Herbst in Stuttgart ist wieder völlig offen: Kulturbürgermeisterin Susanne Eisenmann - bislang selbst eine heiße Kandidatin - hat sich am Freitag für den ehemaligen Singener Oberbürgermeister Andreas Renner ausgesprochen. „Mit ihm können wir eine Volkswahl gewinnen“, sagte Eisenmann. „Er kann die Bürger durch seine offene Art und seine Überzeugungskraft mitnehmen.“ Zudem habe Renner die nötige Verwaltungserfahrung.

Eisenmann kritisierte das bisherige Verfahren der CDU Stuttgart bei der Suche nach einem Kandidaten. Kreischef Stefan Kaufmann hatte überraschend den Werbefachmann Sebastian Turner vorgeschlagen. Das sei „für die CDU unglücklich gelaufen“, betonte die 47-Jährige. Er bleibe trotzdem bei seinem Vorschlag Turner, sagte Kaufmann der Nachrichtenagentur dpa. Die Entscheidung von Eisenmann nehme er „mit Respekt zur Kenntnis“. Über Renner wollte er sich nicht äußern. „Er hat sich ja noch nicht erklärt.“

Die Entscheidung über den CDU-Kandidaten fällt am 17. März bei einem mitgliederoffenen Kreisparteitag. Jetzt spricht alles für einen Zweikampf Turner gegen Renner. Eisenmann machte klar, dass sie nicht antreten werde: „Ich selbst werde mich wie bisher mit ganzer Kraft und mit viel Freude meinen Aufgaben als Bürgermeisterin ... widmen.“

 




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