OB-Wahl: Nur 800 Plätze bei Vorstellung Stuttgart öffnet Schleyerhalle für OB-Kandidaten

Von Konstantin Schwarz 

In Zeiten der Coronapandemie gelten besondere Regeln. Das gilt auch für die obligatorische Kandidatenvorstellung durch die Stadt, die nicht in der Liederhalle stattfinden wird.

Das Ringen um den OB-Sessel im Stuttgarter Rathaus hat unübersehbar begonnen. Am 20. Oktober können wohl alle Kandidaten live erlebt werden. Foto: Lichtgut/Leif Piechowski
Das Ringen um den OB-Sessel im Stuttgarter Rathaus hat unübersehbar begonnen. Am 20. Oktober können wohl alle Kandidaten live erlebt werden. Foto: Lichtgut/Leif Piechowski

Stuttgart - Auf den Wahlplakaten strahlen sie schon, ganz real haben die OB-Kandidaten dazu am Dienstag, 20. Oktober, bei einer von der Stadt organisierten Vorstellung die Gelegenheit, sich einem größeren Publikum von ihrer besten Seite zu präsentieren. Allerdings ist diese obligatorische Vorstellungsrunde in diesem Jahr durch die Coronapandemie besonderen Regeln unterworfen. Stand heute sollen die Zuschauer bei der mehrstündigen Veranstaltung keine Maske tragen müssen. Weil unter Einhaltung der Abstandsregelnd in der Liederhalle nur 300 Bürger der Bewerbervorstellung hätte folgen können, hat der Gemeinderat einer Verlegung in die Schleyerhalle zugestimmt. Dort können mit dem nötigen Abstand laut Ordnungsbürgermeister Martin Schairer 800 Menschen einen Platz finden. Die Einschränkung auf 500 Teilnehmer aus der Coronaverordnung gelten für die Bewerbervorstellung nicht. Für die Vorstellung hat der Gemeinderat zusätzlich 57 000 Euro freigegeben. Schairer, der Ende Oktober in den Ruhestand geht, wird die Vorstellungsrunde leiten.

Die Stadt wird Einlasskarten über Easyticket, an der Rathauspforte und am Halleneingang zur Verfügung stellen. 600 Karten sollen Online gebucht werden können, je 100 im Rathaus und der Halle ausgegeben werden. So will man in Coronazeiten Staus vor der Halle vermeiden. Einlass ist ab 18.30 Uhr, die Vorstellungsrunde beginnt um 19 Uhr. Für frühere OB-Wahlvorstellungen hatten sich in der Regel rund 1500 Bürger interessiert.

Jeder der bisher voraussichtlich 16 Bewerber soll acht Minuten Redezeit erhalten. Sollte die Bewerberzahl ansteigen, könnte auf eine fünfminütige Präsentation verkürzt werden. Wer von den Kandidaten einwilligt, kann im Anschluss auch auf stuttgart.de gesehen werden.




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