Oberbürgermeisterwahl in Sindelfingen Bewerberzahl wächst auf zehn

Inzwischen gibt es zehn Bewerber für den Chefsessel im Rathaus. Foto: Kreiszeitung/Bischof

Die OB-Wahl in Sindelfingen weckt Interesse – und reizt offensichtlich auch die Einwohner der Stadt. Inzwischen gibt es zehn Bewerber, von denen mehr als die Hälfte in Sindelfingen wohnt.

Böblingen: Anke Kumbier (ank)

Die Oberbürgermeisterwahl in Sindelfingen rückt näher und animiert offenbar viele Sindelfinger Bürger, für das Amt zu kandidieren. Inzwischen haben fünf weitere Bewerber ihren Hut in den Ring geworden. Vier von ihnen wohnen in Sindelfingen, wie Stadtsprecherin Katrin Sadroschinski mitteilt. Die Gesamtzahl der Bewerber für die Wahl am 11. Mai steigt damit auf zehn.

 

Aus Sindelfingen hinzugekommen sind demnach Harald Manfred Beutler, Klaus Gerhard Anton Frank, Aleksander Skudnik und Norbert Weiss. Mehr gibt die Stadt über die Bewerber nicht bekannt, eine Ankündigung der Kandidaturen liegt unserer Redaktion nicht vor. Als weitere Bewerberin hat Sadroschinski zufolge Friedhild „Fridi“ Miller ihre Unterlagen eingereicht. Miller ist bereits bei mehr als 100 Bürgermeisterwahlen erfolglos angetreten, zuletzt kandidierte sie für die Bundestagswahl.

Wer noch antritt

Die Bewerbungsfrist endet am 14. April. Danach entscheidet der Gemeindewahlausschuss über die Zulassung der Bewerber. Voraussetzung ist unter anderem eine Wählbarkeitsbescheinigung und eine Liste mit mindestens 100 Unterschriften wahlberechtigter Personen.

Die weiteren Bewerber sind: Ehningens Bürgermeister Lukas Rosengrün (SPD), der Sindelfinger FDP-Stadtrat Max Reinhardt, der Oberstenfelder Bürgermeister Markus Kleemann (CDU), der Sindelfinger Cengiz Karakas, CDU-Mitglied und Vorsitzender des deutsch-türkischen Vereins „Karandere“ sowie Andreas Ankele, ehemaliger Wirt der Sindelfinger Punkkneipe „Traube“. OB Bernd Vöhringer (CDU, 56) tritt nicht mehr an.

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