Öffentlicher Dienst Hunderte beteiligen sich an Warnstreiks

Die Gewerkschaften fordern fünf Prozent mehr Gehalt für die rund 1,1 Millionen Beschäftigten des öffentlichen Dienstes der Länder (Archivbild). Foto: dpa/Jens Büttner
Die Gewerkschaften fordern fünf Prozent mehr Gehalt für die rund 1,1 Millionen Beschäftigten des öffentlichen Dienstes der Länder (Archivbild). Foto: dpa/Jens Büttner

Im Südwesten haben mehr als 1000 Beschäftigte des öffentlichen Dienstes ihre Arbeit niedergelegt. Die Schwerpunkte lagen in Heilbronn, Tübingen und Stuttgart.

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Stuttgart - Im Tarifkonflikt des öffentlichen Diensts der Länder haben am Dienstag mehr als 1000 Beschäftigte in Baden-Württemberg zumindest zeitweise ihre Arbeit niedergelegt. Die Gewerkschaft Verdi sprach von rund 1300 Arbeitnehmern, die sich an den Warnstreiks beteiligt hätten. An den meisten Zentren für Psychiatrie im Land hätten viele Beschäftigte ganztags mit der Arbeit ausgesetzt. Verdi betonte zugleich, eine Notversorgung der Patienten sei sichergestellt gewesen.

Weitere Schwerpunkte des Ausstands im Südwesten lagen den Angaben zufolge in Heilbronn, Tübingen und Stuttgart, wo etwa Mitarbeiter von Universitäten zum Warnstreik aufgerufen waren. Dasselbe galt für Beschäftigte am Staatstheater in Karlsruhe.

Die Gewerkschaften fordern fünf Prozent mehr Gehalt für die rund 1,1 Millionen Beschäftigten des öffentlichen Dienstes der Länder - mindestens 150 Euro monatlich, für Beschäftigte des Gesundheitswesens mindestens 300 Euro im Monat. Verhandelt wird für alle Länder mit Ausnahme von Hessen. Arbeitgebervertreter hatten die Forderungen zuletzt als unrealistisch zurückgewiesen. Am 27. und 28. November soll in Potsdam weiterverhandelt werden.

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