Offensivspieler des VfB Stuttgart Tiago Tomas: „Wir haben Porto gut analysiert“

Tiago Tomas geht zuversichtlich in das Duell gegen den FC Porto. Foto: IMAGO/Passion2Press

Das Achtelfinale gegen den FC Porto bringt für VfB-Profi Tiago Tomas ein Duell mit seinen Landsleuten. „Wir haben sie gut analysiert“, sagt der Portugiese.

Sport: Heiko Hinrichsen (hh)

Er ist der einzige Portugiese im Kader des VfB Stuttgart – und war daher auf der Pressekonferenz auch bei den Reportern aus der Heimat, die über den FC Porto berichten, vor dem Hinspiel des Achtelfinales der Europa League an diesem Donnerstag (18.45 Uhr/RTL und Nitro) ein gefragter Gesprächspartner.

 

„Natürlich wollen wir die gute Stimmung zuhause in unserem tollen Stadion nutzen, um möglichst einen Sieg und damit eine gute Basis für das Weiterkommen zu schaffen“, sagt der Offensivspieler, der bei Portos nationalem Rivalen Sporting Lissabon fußballerisch groß wurde: „Aber ich denke, es wird auch wichtig sein, einen kühlen Kopf zu bewahren, für den Fall, dass es im Hinspiel nicht so läuft, wie wir uns das wünschen.“

Auf die Partie gegen den Tabellenführer der portugiesischen Liga sieht sich Tomas, der im Sommer vom VfL Wolfsburg zum VfB zurückkehrte, sehr gut vorbereitet: „Wir haben Porto gut analysiert. Sie stehen hinten sehr gut“, sagt der 23-Jährige: „Sie agieren zudem mit viel Energie – wir müssen also gut dagegen halten. Wir haben Respekt, aber wir wissen auch um unsere Qualitäten, gerade in der Offensive.“

Mit Diogo Costa hat der FC Porto einen der besten jungen Torhüter der Welt in seinen Reihen. Foto: IMAGO/ZUMA Press Wire

Tomas bereut Wechsel nach Deutschland nicht

Grundsätzlich ist Tomas froh, dass er 2022 als 20-Jähriger den Sprung von Lissabon nach Stuttgart gewagt hat, seiner Zeit war es sein Debüt in Deutschland. „Es ist gut für mich, dass ich diesen Weg zurück gelegt habe“, sagt Tomas: „Auch wenn es in meiner ersten Zeit beim VfB nicht so gut lief. Auch in Wolfsburg ging nicht immer alles glatt. Trotzdem bin froh, dass ich diese Entscheidung getroffen habe.“ Schließlich würden „Welten“ zwischen der portugiesischen Liga und der Bundesliga liegen – auch abseits des Platzes: „Hier sind immer unglaublich viele Fans da – und ich konnte mich gut entwickeln.“

Vermutlich wird Tomas im Hinspiel gegen den FC Porto nicht in der Startelf stehen. Seine Qualitäten will er aber einbringen, sobald er auf dem Platz gefragt ist. „Ich habe keine Lieblingsposition“, sagt der Offensivmann, „dafür kann ich meine Stärken einbringen, je nachdem, was die Spielsituation erfordert.“

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