Offizielle Funklochkarte online So soll die Netzabdeckung in Deutschland aussehen

Von Sebastian Xanke/dpa 

Die neue Funklochkarte der Bundesnetzagentur zeigt, welche Gebiete in Deutschland von mangelnder oder ausreichender Netzabdeckung betroffen sind. Die zugrunde liegenden Daten stammen aus der Breitbandmessung-App.

Ein Mast mit verschiedenen Antennen von Mobilfunkanbietern in Mecklenburg-Vorpommern. Foto: dpa/Jens Büttner
Ein Mast mit verschiedenen Antennen von Mobilfunkanbietern in Mecklenburg-Vorpommern. Foto: dpa/Jens Büttner

Bonn - Wer kennt es nicht: das allseits beliebte Funkloch. Vor allem in ländlichen Regionen hat die Bundesrepublik noch vielerorts mit mangelnder Netzabdeckung zu kämpfen. Transparent betrachten lässt sich diese Tatsache nun mit einer neuen Online-Karte der Bundesnetzagentur. Sie zeigt auf Basis von insgesamt 160 Millionen Messpunkten, welche Regionen in Deutschland ein besonders schnelles, ein sehr langsames oder gar kein Netz haben.

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Als Basis der Karte verwendet die Bundesnetzagentur Daten, die Nutzer der Breitbandmessung-App bislang übermittelt haben. Die Mess-Anwendung, vielen besser bekannt als Funkloch-App, soll bisher 187 000 Mal auf Smartphones installiert worden sein. Nun lassen sich anhand einer Adresse die ermittelten Netzabdeckungswerte auf der Karte einsehen und etwa mit den Ergebnissen vergleichen, die man mit der App selbst vor Ort ermittelt hat, erklärt die Behörde.

Auf Grundlage der Messdaten soll mit den Mobilfunk-Anbietern erörtert werden, wo die Netze noch weiter verbessert werden müssen. Zum Überprüfen der vertraglich mit dem Anbieter vereinbarten Datenübertragungsraten im Festnetz stellt die Bundesnetzagentur außerdem Programme für Windows-, macOS- und Linux-Rechner bereit.