Oliver Wnuk – Darsteller in der ZDF-Reihe „Nord Nord Mord“ – hat genug von Berlin und kann sich vorstellen, wieder zurück in die Heimat zu ziehen. Warum?

„Paradies“, so heißt der Stadtteil in Konstanz, in dem Schauspieler Oliver Wnuks Wurzeln liegen. „Und so ist es da auch“, sagte der 47-jährige in einem „Bild der Frau“-Interview. Das Viertel direkt am Bodensee im Süden Baden-Württembergs könnte nicht gegenteiliger zu Wnuks jetzigem Wohnort sein. Der Schauspieler lebt aktuell in Berlin Friedrichshain – vielleicht nicht mehr lange, wie er jetzt ankündigt.

 

„Ich möchte tatsächlich gern wieder Richtung Süden ziehen. Berlin ist auch langsam durch für mich“, sagte Wnuk. Friedrichshain bezeichnete er im Interview als „Mekka der 20-jährigen“. Mit fast 50 Jahren passe er da nicht mehr rein, ohne seine Würde zu verlieren, so der Schauspieler. Er habe nicht mehr den Drang überall mitmischen zu müssen, wolle den Blick „mehr nach innen als nach außen richten.“

Darsteller in der ZDF-Serie „Nord Nord Mord“

Trotzdem scheint es es, als würde sich der 47-jährige immer wieder neu erfinden wollen. „Ich möchte, dass wieder Dinge zum ersten Mal in meinem Leben passieren“, sagte er im Interview. Fürs neue Jahr habe er schon geplant, einen Fallschirmsprung zu machen.

Neben Konstanz und Berlin ist auch Sylt mittlerweile eine „dritte Heimat“ für Wnuk geworden. Für die ZDF-Serie „Nord Nord Mord“ steht er dort seit 2011 in der Rolle des nordfriesischen Polizisten Hinnerk Feldmann vor der Kamera. Seinen Durchbruch hatte der Schauspieler 2004 mit der Serie „Stromberg“, aber auch aus dem „Tatort“ oder dem „Schuh des Manitou“ ist er bekannt.

Den neuen „Nord Nord Mord“-Krimi „Sievers und die fünf Fragezeichen“, mit Wnuk, Peter Heinrich Brix und Julia Brendler (Ausstrahlung am 8. Januar um 20.15 Uhr im ZDF), kann man jetzt in der ZDF-Mediathek ansehen.