Nach dem Sieg im Skiathlon bei den Olympischen Spielen hat die österreichische Langläuferin Teresa Stadlober ihrem Techniker die Haare abrasiert.

Digital Unit: Jörg Breithut (jbr)

Stuttgart - Versprochen ist versprochen: Nachdem Langläuferin Teresa Stadlober am Samstag im Skiathlon in Zhangjiakou eine Medaille für Österreich gewonnen hat, durfte sie zum Rasierer greifen. Nach dem Bronze-Erfolg bei den Olympischen Spielen hat sie das Versprechen ihres Technikers wörtlich genommen.

„Er hat gesagt, wenn ich eine Medaille mache, dann darf ich ihm die Haare abrasieren“, wird Stadlober auf dem Instagram-Account des österreichischen Olympiateams zitiert. Daher habe Stadlober zum Rasierer gegriffen und ihrem Servicemann eine neue Frisur verpasst.

Dass Stadlober die Abmachung wirklich ernst genommen hat, zeigt ein hochgeladenes Video auf der Onlineplattform. In dem Clip ist zu sehen, wie Stadlober den Rasierer ohne Aufsatz zielstrebig durch die Haare des Technikers zieht, bis sie komplett abrasiert sind. Zurück bleibt eine Glatze:

Teresa Stadlober hatte im Skiathlon am Samstag den dritten Platz hinter der Goldgewinnerin Therese Johaug aus Norwegen und der Zweitplatzierten Natalia Neprjajewa aus Russland belegt.

Die Techniker des deuschen Teams wären bei einer solchen Wette verschont geblieben. Die Langläuferinnen aus Deutschland konnten wie erwartet bei dem Wettbewerb nicht in den Kampf um die Medaillen eingreifen.