Olympische Winterspiele 2022 Feuer für Peking-Spiele ist entzündet

Die olympische Flamme brennt. Foto: imago images/ANE Edition/Nektaria Balomatini via www.imago-images.de
Die olympische Flamme brennt. Foto: imago images/ANE Edition/Nektaria Balomatini via www.imago-images.de

Unter Ausschluss der Öffentlichkeit ist in Griechenland das olympische Feuer für die Winterspiele im kommenden Jahr in China angesteckt worden. Die Fall wird später in das Austragungsland geflogen.

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Athen - 109 Tage vor der Eröffnungsfeier der Olympischen Winterspiele in Peking (4. bis 20. Februar 2022) ist das Olympische Feuer feierlich entzündet worden. Die traditionelle Zeremonie im antiken Olympia fand aufgrund der Corona-Beschränkungen unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt.

Im Beisein von IOC-Präsident Thomas Bach, der griechischen Staatspräsidentin Katerina Sakellaropoulou und einer kleinen Delegation aus China, Griechenland sowie des Internationalen Olympischen Komitees (IOC) entzündete eine Priesterin verkörpert von der Schauspielerin Xanthi Georgiou um 11.09 Uhr MESZ die Flamme nach alter Sitte im Tempel der Hera mithilfe eines Parabolspiegels.

Fackel wird nach China geflogen

„In dieser Welt, die immer weiter auseinander driftet, sind die Olympischen Spiele das einzige Ereignis, das die ganze Welt im friedlichen Wettbewerb zusammenbringt“, sagte Bach in seiner Rede und dankte bereits im Vorfeld den Organisatoren in Peking „für die exzellente Vorbereitung dieser Spiele. Wir können sicher sein, dass unsere Partner und Freunde herausragende Winterspiele bieten werden“.

Die Fackel wird die Nacht auf der Akropolis verbringen, ehe sie am Dienstag nach einer kurzen Übergabezeremonie nach China geflogen wird. Auf der Akropolis protestierten am Sonntag tibetische Aktivisten gegen die umstrittenen Spiele in Peking, drei von ihnen wurden festgenommen. Weitere Proteste dürften folgen: China wird zahlreicher Menschenrechtsverstöße beschuldigt. 

Traditionell legt die Flamme hunderte von Kilometern in Griechenland zurück und passiert dabei etwa 50 Städte und archäologische Stätten. Dies entfällt in diesem Jahr, nachdem beim Fackellauf zu Tokio 2020 entgegen der Warnungen zahlreiche Menschen die Strecke säumten.

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