Online-Supermärkte im Test Edeka24.de: Nichts für Spontankäufer

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Zucker, Mehl und ein Liter Milch, allerdings nur die haltbare, liegen

Foto: Treiber

am Ende des Bestellvorgangs bei Edeka 24 im Warenkorb. Äpfel, Butter, Eier und Vanilleeis können wir auf unserem Einkaufszettel nicht abhaken, auch weil Kühlware überhaupt nicht zur Auswahl steht. Die wenigen Zutaten, die es dort zu kaufen gibt, haben sich über die Suchfunktion im Onlineshop leicht finden lassen. Bei 3500 Produkten insgesamt ist die Anzahl der Treffer allerdings auch überschaubar, was das Bestellen natürlich erleichtert.

 

Eine „schnelle Lieferung innerhalb von einem bis drei Werktagen“ wird dem Kunden in Aussicht gestellt, ein konkretes Zeitfenster kann er nicht wählen. Allerdings muss das Paket auch nicht persönlich entgegengenommen werden. Die Testlieferung kommt im Laufe des dritten Werktags und damit pünktlich an. Verpackt sind die Lebensmittel in einem stabilen Karton, so dass kaum Müll zurückbleibt, die Ware aber dennoch unversehrt ist. Zucker, Mehl und haltbare Milch sind allerdings auch nicht allzu schwierig zu verschicken.

Anders als bei anderen Anbietern gibt es einen Mindestbestellwert von acht Euro. Für jede Lieferung fallen Versandkosten in Höhe von 3,95 Euro an. Erst wer im Wert von mehr als 75 Euro bestellt, wird mit einer Frei-Haus-Zustellung belohnt. Zusätzliche Kosten fallen bei der Zahlung per Nachnahme an.

Fazit Bei Edeka 24 sind wir mit unserem Vorhaben bereits bei der Bestellung gescheitert, weil keine frischen Zutaten angeboten werden. Auch die Lieferzeit war vergleichsweise lang. Dieser Anbieter eignet sich nicht für kurzfristige Besteller, die einen kompletten Einkauf erledigen möchten.